412 Route 51. PUERTO DE S. MARIA. V, Sevilla n. Cädig,

fruchtbaren Ebenen am Guadalete und Majaceite im SW., sowie auf den
imposanten Cerro de San Cristöbal im Osten. Auf der Höhe des Felsens,
der viele Höhlenwohnungen enthält, steht an der Plaza del Ayuntamiento
die gotische Kirche Santa Marta de ia Asunciön, mit schönem Seitenportal;
der Sam h, unvollendete Turm mit zehn Glocken ist modern. Hier liegen
ferner das Rathaus, der Palast der Herzöge von Arcos und das Theater. In der
Kirche San Pedro werden die in. Zähara (s. unten) eroberten maurischen
Fahnen aufbewahrt; schöner Hauptaltar, — In der Pfarrkirche zu Kspera,
15-16km nördl. von Arcos, ist ein großes Altarwerk mit Gemälden von
Pablo Legote (xvır, Jahrh.).
Ein Fahrweg führt von Arcos längs dem Guadalete durch die (8kın)
Schlucht Angosiura nach (11km) Bornos, einer reizend an der Sierra del Calvario
 gelegenen Stadt von 5000 Einwohnern, Sommerfrische der Andalusier,
mit einer warmen Schwefelquelle, der Fuente de a Sarna („Krätze“).
Als großartig aber anstrengend wird die Fortsetzung der Reise von
Bornos nach Ronda (S. 420) gerühmt: Fahrweg am Guadalete aufwärts
über (10km) Villamartin, dann südlich bergan über Prado del Rey und
Ei Bosque nach (30km) Ubrique. Von da Saumpfad nach (15km) Grazalema
(1266m),. dem Zacilbul@ der Römer, Stadt mit 5000 Einw., in der Sierra
del Pinar. Von Grazalema noch 35km Saumpfad nach Ronda. — Ein
Fahrweg führt von Villamartin weiter im Guadaletetal aufwärtg über Puerto
Serrano nach (23km) Algodonales, von wo Saumpfad nach (10km) Zähara
(1700 Einw.), einer berühmten maurischen Stadt, die 1483 von den Spaniern
erobert wurde. Der Fahrweg führt von Algodonales weiter über (8km)
El Canter nach (20km) Ronda,

Die Bahn nach Cädiz durchschneidet den Hügelzug, auf
welchem Jerez liegt. R. an der Sierra de San Crist6bal (S. 405)
reiche Getreidefluren und Weinberge, 1. der gezackte Atalaya, Weiter
über den Rio Portal, dann an dem vielgewundenen und geteilten
(Fuadalete abwärts, dem Wäd al-leded der Mauren. Bald darauf beginnt
 der Acueducto de la Piedad, der alle folgenden Orte mit Guadaletewasser
 versorgt. Auf der Höhe r. liegt der Cortijo de Ia Atalaya
(einst Wartturm) und das Castillo de Doknia Blanca; in der Ferne im
SW, taucht Cädiz aus dem Meere auf,
119km Puerto de Santa Maria (Gasth.: H. de Vista Alegre, Calle
Vergel 9, P. 9 p., ordentlich; Omn. zum Bahnhof, 8 Min., 756.;
Dampferlandestelle hinter dem Hotel), gewöhnlich Et Puerto genannt,
 bedeutende Handelsstadt von 20000 Einw., der nach einem
griechischen Seefahrer benannte Portus Menesthei der Alten, eine der
ältesten Ansiedelungen an der Bucht von Cädiz, in die hier der
Guadalete mündet, Fischhandel und Weinausfuhr, die vorzugsweise
in englischen Händen sind, stehen kaum hinter Jerez zurück.
Vom Bahnhof gelangt man geradeaus durch die Calle Dendra,
dann r. zum Paseo de Ia Victoria, mit reicher Vegetation. Von hier
westl, längs der Plaza de Javier de Burgos, dann 1. in die Calle
Larga, die Hauptstraße der Stadt, in der die Weinhändler wohnen,
und zu dem Rathaus an der Plaza de Isaac Peral, Von hier südl. durch
die Calle de los Descalzos zum Paseo de Calderön, der sich am
Guadalete entlang zieht. — Aus der südwestl. Fortsetzung des Paseo,
der Calle del Vergel, gelangt man r. durch die Calle de Jos6 Navarrete
zu der gotischen /glesia Principal auf der Plaza de Alfonso XII, mit
barockem Portal, Der Calle del Vergel weiter westl. folzend. kommt