nach Cibraltarı SAN ROQUE. 53. Roule. 423

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Ölbaum- und Orangenpflanzungen, Zurück auf das r. Ufer nach
(110km) Cortes, in weiter, an Öl- und Mandelbäumen reicher Talebene,
Der Guadiaro durchbricht in gewundenem' Laufe die steilen
Höhen der Sierra de Ronda, während die Bahn mittels zahlreicher
Tunnel und Brücken bald auf dem r., bald auf dem 1. Ufer abwärts
führt. Nach sieben Tunneln hat man. 1. den engsten Teil der Schlucht,
die romantische Guadiaro-Klamm. Tunnel, dann 1, prächtiger Blick
auf den Ausgang der Klamm, Vier Tunnel.
120km Gaucin, Station für das ca, Okm östl. hoch im Gebirge
gelegene Städtchen (ca. 620m; Gasth.: F. Ingl&amp;s), mit 3900 Binw.,
Trümmern einer Maurenburg und berühmter Fernsicht auf den
Felsen von Gibraltar, das Meer und die afrikanische Küste. — Hoch
über dem r. Ufer des Flusses durch einen Tunnel nach (130km)
San Pablo, dem ersten Ort im Campo de Gibraltar, zwischen eichenbewaldeten
 Hügeln. — 135km Jimena, Station für das 3/4 St. westl.
jenseit des Flüßchens Hosgarganta an der Stelle des iberischen
Oba gelegene Städtchen Jimena de I@ Frontera (vgl. S. 410), mit
7500 Einw. und alter Maurenburg. Am Fuße des Stadthügels liegt
das Heiligtum Nuestra Seora de los Angeles.
Die Bahn überschreitet den Hosgarganta; 1. in der Ferne die
Sierra de Estepona oder Sierra Bermeja. — 147km Castellar, ehemals
befestigte Maurenstadt, ca. 5km westl. zwischen den Flüssen Hosgarganta
 und Guadarranque, auf einer Höhe, zu der Treppenw686
hinaufführen. Berühmte Korkeichenwälder (Quercus suber). R.
das Kloster und die (156km) Station Almoraima, ersteres 1603 gegründet,
 jetzt Privatbesitz, am 3. Mai vom Landvolk viel besucht,
163km San Roque (Gasth.: F. La Mariana), Station für das von
der Bahn aus nicht sichtbare Städtchen gl. N., welches, wie Los
Barrios und die neuen Stadtteile von Algeciras, Seit 1704 von den
spanischen Einwohnern Gibraltars (8. 427) erbaut worden ist, jetzt
mit 8560 Einwohnern. — L. erscheint die weite Bucht von Algeciras
mit dem Gibraltarfelsen und die afrikanische Küste mit der Sierra
Bullones (S. 429). Die Bahn überschreitet den Guadarranque, an
dessen Mündung, bei dem Gehöft EI Rocadillo, unbedeutende Erdhügel
 die Stelle der alten Stadt Carteid (S. 427) bezeichnen.
{69km Los Barrios, ca. 4km westlich. — Dann über das Flüßchen
Palmones und in weiter Kehre, zuletzt unter den Bogen der maurischen
 Wasserleitung von Algeciras hindurch, hinab nach

Algeciras. — BAHNBÖFE: ATTkm Algeciras-Estaciön, im SW. der Stadt
178km Algeciras-Puerto, beim Landeplatz der Dampfschiffe. — Eisenbahn-Raddampfer
 vermitteln 7mal tägl, den Verkehr mit Gibraltar (s. 5. 420:
Rückfahrkarte 21/2 u. 1l/2 p.). Die Comp, de Vapores Correos de Africa (Agent
A. Gil Pineda, Marina) fährt Do. Fr. Sa. früh 7, So. früh 6 Uhr nach
Tanger (21/2 St.) und Cädiz (ca. 9 St.; 8. S. 414), Mi. um 8 Uhr nachm.,
im Anschluß an den Expreß von Madrid (830g. Marokko-Expreß), bloß
nach Tanger, tägl. früh 7 Uhr (nur Mi. um 3 Uhr nachm.) nach C6uta. —
Die Gepäckträger am Hafen von Algeciras sind wegen ihrer Imaßlosen
Forderungen berüchtigt.