442 Route 57. CIUDAD REAL.

demerkenswert sind auch die Grabmäler Heinrichs IV. von Kastilien, des
Connetabels Alonso Velasco u. a. Die schöne Sacrisf{a enthält acht gute
Bilder von Zurbarän, aus dem Leben des h, Hieronymus (S. LXXxYI). Von
den Äreuzgängen ist der eine gotischen Stils, der andere, mit reizendem
Brunnenhause, maurischen Stils.

57. Von Madrid über Ciudad Real, Almorchön und
Merida nach Badajoz /Torre das Vargens, Lissabon).

Söl0km, Eisenbahn (Estaciön del Mediodia, S. 47), täglich zwei durchgehende
 Züge in 16 und 211/2 St. für 63.75, 47.85, 31.90 p. (bis Lissabon,
709km, in ca. 30 St. mit 7stündigem Aufenthalt in Badajoz). Dürftige
Bahnrestaurants nur in Ciudad Real, Almorchön, Merida und Badajoz ;
Mundvorrat mitnehmen! — Merida und Badajoz sind die einzigen Orte
an dieser Strecke, die Beachtung verdienen,
Madrid 8, 8. 47. — Bis (8km) Villaverde 8. 8. 298. — Die
Bahn zweigt von der Hauptlinie nach Alcäzar (R. 36, 40) r. ab;
bis (15km) Getafe, Station für den östl. gelegenen Ort (S. 298),
hübscher Rückblick auf Madrid und das Guadarramagebirge. —-23km
 Parla, 28km Torrejön de Velasco ; im Vordergrunde erscheinen
die Montes de Toledo (S. 124). Weinbau und Ölbäume, dann Getreidefelder.
 — 36km Yeles y Esquivias, — 48km Pantoja y Alameda;
r, zwei seltsam geformte Hügel, der Cerro de la Sacristana und
C. de Arroyuelos, — 58km Villaseca y Mocejön, Über den Tajo.
62km Algodor, Kreuzungspunkt für die Linie Castillejo-Toledo
(vgl. S. 123, 299).
Die Bahn führt über das Flüßchen Algodor zu den Ausläufern
des Toledogebirges hinan, der Wasserscheide zwischen Tajo und
Guadiana, — 81km Almonacid (718m), mit altem Maurenschloß;
85km Mascaraque. — 91km Mora, mit Burgtrümmern; Skm west].
das Städtchen Orgas, mit einer weithin sichtbaren alten Burg und
großen Granitbrüchen, — Jenseit (94km) Manzaneque über den
gleichnamigen Paß (760m) der Sierra de Yöbenes, dann hinab nach
(105km) Y&amp;benes, im Tale des Algodor. R. die öde Dehesa de Guadalerzas,
 dahinter die Sierra de Pocito. — 119km Urda, Station für
das km östl. am Nordfuß der Calderina (S. 317) gelegene Städtchen.
— Uber den Kamm der Calderina und hinab zum Guadianabecken.
— 138km Emperador ; 151km Malagön; 158kın Fernän Caballero ;
gleich darauf auf vierbogiger Brücke über den Guadiana.
173km Ciudad Real (632m; Bahnrest,; Gasth.: H. Pizarroso),
1252 als Villarreal von Alfons dem Weisen gegründet, 1420 durch
Johann II Ciudad Real benannt, jetzt verarmte Provinzhauptstadt
von 15250 Einw., in einer vom Guadiana und seinem Nebenfiuß
Jabaldn bewässerten Ebene. Vom Bahnhof gelangt man durch die
Puerta de Alarcos in die Calle de Postas; von hier durch die dritte
Seitenstraße 1., Calle de 1a Virgen, nach dem Paseo del Prado. An
diesem Platze liegt die Kirche Santa Marta del Prado, ein aus einem
Sinzigen mächtigen Schiff bestehender got, Bau: beachtenswert