nach Lissabon, CARREGADO. 59. Route. 459

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Von Setil nach Vendas Novas, 70km, Eisenbahn in 11/2314 St.
‘ir 1420, 1110, 570 rs. — Vie. Bahn überschreitet in großem Bogen die
Valla d’Azumbuja und hinter der Haltestelle Morgado den Tejo auf einer
310m 1., auf vierzehn Pfeilern rubenden. Gitterbrücke, Dann kurz vor
km) Mwuje über das gleichnamige Flüßchen, — 30km Coruche, Mittelpunkt
ler reichen Getreideebene der Lezirias, der durch Dämme gegen UÜberichwemmungen
 geschützten, von Kanälen durchschnittenen Marschen
wischen Tejo und Sorraid. — 85km Quinta Grande, Besitzung des Visconde
le Coruche, mit berühmten Stierzüchtereien. — Die Bahn überschreitet
ünfmal den Sorraia und führt über (51km) Zavre und (58km) Canha, zuetzt.
 im Bogen, nach (70km) Vendas Novas (S. 495), wo sie sich mit der
ıon. Barreiro nach Evora führenden Linie (R.. 62) vereinigt (umsteigen.!).
998km Reguengo.— 235kmAsambuja, mit großen Fichten wäldern.
246km Carregado, zugleich Station für Villa Nova da Rainha,
Die Straße von Carregado nach Alemquer (9km; Diligence
M0 rs.) führt bei dem (4km) Dorfe Carregado vorüber und steigt aus der
Tejoebene n,w. zu dem wein- und ölreichen Hü gellande von Estremadura
hinauf, — Alemquer, angeblich das Yerabrica Strabo’s, 418 von den Alanen
Us Alanokerkae wieder zufgebaut, 1148 zugleich mit Obidus und Torres
Vedras (8, 503) den Mauren entrissen, jetzt Städtchen von A400 Einwohnern,
n reizender Lage an dem Flüßchen gl. N., mit Wollenzeug- und Papier-"abriken.
 Die Kirche Santa Maria da Varzea, auf der Höhe 1., enthält das
Grabmal des Staatsmannes und Geschichtschreibers Damiäo de 00es (1501-71),
mes Freundes des Erasmus von Rotterdam , ermordet als Opfer der In-Juisitionz
 r., ebenfalls auf der Höhe, die Ruinen eines Schlosses des
nu, Jahrhunderts, 7km westl. von Alemquer liegt das ehemalige Kloster
Tarnota, jetzt Privatbesitz, mit zwölf 1441 in Ceuta erbeuteten Marmorsäulen.
R. die alte Stadt Castanheira und das Dorf Povos, mit den Ruinen
eines Palastes der Grafen von Castanheira und einer maurischen
Kapelle. — 252km Villa Franca (de Xira), Stadt mit 4200 Einwohnern,
 unter Affonso Henriques von Franzosen gegründet. Am
Tejo viele Salinen (marinhas).
56km Alhandra, mit Kirche auf einem Hügel 1., berühmt
jurch die Feier des Johannisfestes, Geburtsort des Affonso de Albuquerque
 (S. 454). In der Nähe werden Stiere für die Arena gezüchtet.
Auf einem Hügel 1. das Forte de S@0 Vicente, einst Endpunkt der
Befestigungslinien von Torres Vedras (8.503).
Für die Weiterfahrt vgl. die Karte 8. 487. Der Tejo erweitert
sich allmählich zu der 30km 1. und bis 12km br. salzigen Bucht von
Lässabon. — Bei (261km) Alverca hat man im NW. das Schlachtfeld
 von Alfarrobeira, wo der Herzog Pedro von Coimbra (S. 511)
1449 von seinem Neffen Alfons V. geschlagen wurde und fiel. —
265km Povoa. — 273km Sacavem. — 276km Olivdes; 278km Braco
de Prata, mit den Speichern der Lissaboner Kaufleute,
Die Bahn, von der hier eine Nebenlinie nach der Station Santa
Apolonia (8. 460) abzweigt, wendet sich Jandeinwärts und überschreitet
 den Chellasbach, L. der Stierzirkus. — 286km Campolide,
im Alcantaratal, Knotenpunkt für Cintra (R. 614) und Mafra-Leiria
(R. 64; Straßenbahn nach Lissabon s. S, 463). R. der Viadukt der
alten Lissaboner Wasserleitung (S. 472). — Durch einen 2600m
i, Tunnel (5-6 Min. ; Fenster schließen!) 8.6. hinab zum Zentralbahnhof
 von (289km) Lissabon.