ce. Straßen am Tejo. LISSABON. 60. Route, 481

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yurde der Palast von den im Flusse liegenden Kriegsschiffen, die sich der
Revolution angeschlossen hatten, Kurze Zeit beschossen und König Manuel
Jaraus vertrieben (vgl. S. 502).
Vom Necessidadespalast kann man n.ö. über den Largo do
Rilvas, mit der 8, 464 gen, deutsch-evangelischen Kapelle, und weiter
durch die Calgada das Necessidades, längs der Parkmauer, nach dem
Oemiterio Allemäo und dem Cemiterio Oceidental gelangen (s. S. 474).
Die Straßenbahn erreicht jenseit der Praga d’Alcantara (8. 480)
len überwölbten Alcantarabach, die Westgrenze der Altstadt, und
iberschreitet die Geleise der Verbindungsbahn. Die Straße nördl.
führt nach den großen Steinbrüchen im W. des Alcantarabaches, deren
marmorartiger Kalkstein bei den Lissaboner Bauten von jeher viel
verwandt wird. — Wenige Min. weiter vereinigen sich die innere
and die äußere Trambahnlinie (s. unten) in dem Vororte Alcantara.
Gegenüber derStation führt die baumbepflanzte Rua deLuiz deCamödes
in wenigen Minuten hinauf zu der hochgelegenen Ermida Santo Amaro
“Sakristan an der ‚Nordseite, Tür n° 12), einem 4549 begonnenen
merkwürdigen Rensissance-Zentralbau, mit kuppelbedecktem Innern
und einem durch reiche Fliesenbekleidung derWände ausgezeichneten
Hallenumgang an der Südseite, Hübsche Aussicht vom Dach.
Von Alcantara nach Belem und Ajuda 8. 5. 482,

Die aussichtreiche äußere wes {liche Straßenbahn (n° 6),
ım Tejo entlang, führt vom Largo do Corpo Santo (S. 478) an dem
3, 461 gen. Hotel Central zorüber nach der Praga do Duque da
V’erceira (PL E 5), wo seit 4877 ein Bronzestandbild von Jos Simöes
Y’Almeida an den tapfern General Villa Flor, Duque de Terceira,
arinnert, der während der Schreckensherrschaft des Regenten Dom
Miguel (1828-38) die Azoren (Terceira) zum Aufstande veranlaßte
und am 24. Juli 1833 von Algarve aus über Almada in das befreite
Lissabon einzog. Links ist die Estag&amp;o Caes do Sodre (PL E 5;
3, 460), Ausgangspunkt für die Bahn nach Belem-Cascaes (R. 610).
Nun folgt die breite baumbepflanzte Rua do 24 de Julho (PL. E-A
5, 4), der frühere Aterro, eine Aufschüttung am Tejo, dem hier
lüurch die Hafenbauten (S. 466) ein breiter Kai mit Dockanlagen
zbgewonnen wurde, Auf der Stadtseite hat man gleich r. den früh
belebten Mercado de 24 de Julho (Pl. E 5), mit großen Glashallen
and dem Fischmarkt in seiner Mitte; gegenüber am Ufer finden
lie Fischversteigerungen statt.
Die Markthalle grenzt n.w. al die reizende Praga do Dom Luiz
“Pl, E 5), mit dem {884 enthüllten Erzstandbilde des Staatsmannes
Marquez de SG da Bandeira (1795-1876; 8. 537), von Giovanni
Ciniselli.
Die Straßenbahn führt weiter an der Estag£o de Santos (Pl. C 4;
3, 460), wo die Linien 7-9 mit ihr zusammentreffen, und an der
3. 480° erwähnten Freitreppe, dann an mehreren Fabriken und
Mühlen vorbei und vereinigt Sich jenseit des Alcantaratals mit der
inneren Linie n° 10 (s. oben).
Yadakanı Spanien u. Portugal, 4. Aufl.