488 Route 61. ESTORIL. Umgeb. v. Lissabon,

teile sind die Zstagdo de Santos und Alcantara- Mar, Links sitzen! —
Straßenbahn (n° 6) bis Dafundo 8. S, 462.
Die Bahn führt neben der Rua de 24 de Julho (S. 481) an den
neuen Hafenanlagen entlang; Stationen Estac@&amp;o de Santos (S. 481)
und Alcantara-Mar (westl. von Pl. A 4). Dann am Tejo entlang, mit
Aussicht auf das Südufer, nach Jungqueira (S. 482); weiter Belem
(S. 482). R. auf der Höhe das Schloß Ajuda (S. 482), 1. am jenseitigen
 Ufer das Lazarett (S. 487).
Weiter erreicht man, jenseit der Lissaboner Gasfabrik und des
(1.) Turmes von Belem (S.486), den unbedeutenden Badeort Pedrouos,
 die letzte westl, Vorstadt von „Großlissabon“. Am linken
Tejoufer erscheint Trafaria (S, 487). — Es folgen Alg&amp;s, mit Seebädern
 und dem 1898 eröffneten „Aquario Vasco da Gama“ (Eintr. 50,
Do. 100 rs.), dann Dafundo, Endpunkt der Lissabonner Straßenbahn
 (S. 462), und Cruz Quebrada, am Ausgang des Jamor-Tales.
Die Hügel von Estremadura treten dicht an den Tejo. L. Carias.
Die zahlreichen ins Meer vorspringenden Befestigungen stammen
aus dem XTIrL Jahrh., dienen aber jetzt friedlichen Zwecken. Die
modernen Werke, die die Tejoeinfahrt verteidigen, entziehen sich
größtenteils dem Auge. — Bei dem besuchten Seebade Pago d’Arcos
(Gasth,: H. Casa de Bizoma) hübscher Rückblick bis zum Turm von
Belem; r. die Berge von Cintra, 1. die Tejoeinfahrt und die Küste
bis zu dem fernen Kap Espichel im Süden.
Die Tejoeinfahrt (Znirada do Tejo) wird durch ein Riff, den kleinen
Cachopo, in den Corredor im N, und die Barra grande im 8. geteilt. Auf
dem Cachopo grande, den alljährlich wachsenden Dünen im S., steht das
Fort San Lourengo do Bugio, mit einem 26m h., nachts 16 Seemeilen weit
sichtbaren Leuchtturm. Ein zweites, unter Philipp II. von Spanien erbautes
 Fort, SX0 Julizo, mit 46m hohem Leuchtturm, liegt schräg gegenüber
 auf einem Vorsprunge der Nordküste,
Die Bahn wendet sich etwas landeinwärts nach Oeiräs, mit dem
ahemaligen Landsitze des Marquez de Pombal (S. 467). Auf der
Anhöhe 1. das neue, gleich darauf das alte Fort Säo Juliäo; dann 1,
das Gebäude der Eastern Telegraph Cy. für die Kabel von England
nach den Kanarischen Inseln und Brasilien. — Jenseit des weinberühmten
 Ortes Carcavellos durch einförmiges Hügelland, 1. stets
mit Ausblicken auf das Meer, über Parede nach S@o Jo&amp;o do Estoril,
dem ersten Halt der direkten Züge. Die drei Endstationen
Estoril (Höt, de Paris, am Bahnhof, gut, mit Aussicht, P. von
1700 rs. an), — Monte Estoril (*Grand |Hötel Estrade, P, 2000-5000
 r8., *Gr.-Höt. d’Ztalie, P, 2100-3000 r8., Royal Hotel, P. 1800-1000
 18,, alle nahe beim Bahnhof, moderne Strandhotels; Restaur.
in dem unten gen, Kasino, M. o, W,. 1000 rs.) und — Cascaes (Hot,
Bragunga, bescheiden) liegen an der Bucht von Cascaes, die gern als
die Riviera Portugals bezeichnet wird. Die Lissabonner Welt pflegt
hier den Sommer und Herbst zu verbringen; doch ist die eigentliche
Badezeit auf Mitte August bis Mitte September beschränkt. Die
Spielsäle im Casino Internacional von Monte Estoril (zwei Min, vom
Bahnhof; 8. oben) sind von Juli bis Oktober geöffnet. Daneben hat