von Lissabon. CINTRA, 61. Route, 493

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bis Collares 5'/3-6km. Wer nicht bis zum Cabo da Roca vordringen
will (vgl. 8, 494), kehrte nach der Besichtigung der Quinta de
Monserrate nach Cintra zurück. Straßenbahn s. S. 489.
Auf dem Campo de Seteaes der gleichnamige Palast des Conde
de Azambuja, aus dem XVIIL Jahrh., mit verwildertem Park,
Etwa 10 Min. weiter die Penha Verde, das um 1535 angelegte
Landgut des Joäo de Castro (1500-48), des vierten Vizekönigs von
Indien und Verteidigers von Diu, der hier arm und verlassen starb
(sein Grab in Bemfica, 8. 489). Der Park, in den man 1, von dem
die Straße überspannenden Brückenbogen Einlaß erhält, ist zwar
vernachlässigt, hat aber schöne alte Baumgänge, Grotten und
Terrassen. Schöner Blick auf Monserrate und das Collarestal bis
zum Meer bei der Kapelte auf der Felskuppe nördl. von dem
Gutshof, Umfassende Aussicht bei den Kapellen 8. Jogo und
8. Catharina auf der Felskuppe (294m) nordöstl., namentlich herrlicher
 XBlick auf Cintra, die Mauren- und die Penaburg, n.ö. über
Mafra hinweg bis zum Estrellagebirge.
Es folgt jenseit der Quinta Boa Vista, zu Wagen 25 Min. von
Cintra, r. die berühmte *% Quinta de Monserrate, die dem Engländer
 Sir Frederick Cook, Visconde de Monserrate, gehört. Der Park,
der sich in reizvoller Abwechslung weit über Höhen und Täler ausbreitet,
 übertrifft an Reichtum des subtropischen Pflanzenwuchses
alles Ähnliche auf der iberischen Halbinsel. Der Besuch erfordert
1.92 St. Man schreibt am Tor seinen Namen ein und zahlt 200, So.
u. Festtags 300 rs. zu wohltätigen Zwecken; Führer nur für Eilige
angenehm und selten zu haben. Man wendet sich vom Eingang
gleich Jinks und überschreitet einen Bach, an dessen linkem Ufer
man sich hält. Wunderbarer Blick über die hochstämmigen Baumfarne
 hinweg nach dem im maurischen Stil erbauten Palacio. Dann
bei einer künstlichen Ruine vorüber und weiterhin, um den (nicht
zugänglichen) Palacio herum, bergan zum Eingangstor zurück. Durch
sinen unteren Ausgang, der jedoch nicht zum Eintritt benutzt werden
 darf, kann man den Weg nach der Haltestelle Gallamares der
alektrischen Straßenbahn (S. 489) erreichen.
Die Straße senkt sich über Eugaria und Gegaros (s. den Karton
der Karte S. 488) hinab nach dem weinberühmten Collares (39m),
wo die Kutscher zu füttern pflegen. Vor dem Eden-Hotel (ganz
gut, G. 700, M. 800, P. 1600 rs.) einige ungewöhnlich starke Euka-Iyptusbäume.
 ‚Am Largo de Cabral Conceiro gabelt sich die Straße,
Der r. Straßenarm wendet sich n.w. dem ‘Tal des Collaresflüßchens
zu und erreicht bald das Stauwehr, welches dessen Wasser zum
Tanque da Värzea derart abfängt, daß in der warmen Jahreszeit das
Bett unterhalb völlig trocken liegt, Hier teilt sich die Straße abermals:
 rechts über das Wehr, dann im Tal des Collares abwärts nach
Praia das Macäs (4km; Grand Hötel ; Straßenbahn s. S. 489), einem
kleinen Seebad, mit hübschen Spaziergängen (2km nördl. das maletische
 Dörfehen Arenhas do Mar) an der steilen, von der Brandung