SCco
nkt
al

ten

her

aut.
„46

nen
‘ap.
27.
t6-auf


IH

ur
vor
der
;he
are
pin
(nlen

ZUY

"AT

3)
16

ist
!o

3) =

N,
nf

In
‚MN

am
1a

rm

nm

nu
ie
{=io

IS
Jim
AT

nuch Villa Vigoaa. EVORA.

62, Route, 497

zuführt und auf alten, angeblich römischen Unterbauten seit 1652
arbaut wurde. Die Stadtmauer bietet hier einen stattlichen Anblick.
— Westl. vom Tempel der durch hohe Mauern dem Blick entzogene
ehem. /nquisitionspalast, Jetzt Privatbesitz: Gerichtssaal, Kapelle
und Kerker sind erhalten; die Akten befinden sich im Archivo da
Torre in Lissabon (S. 473).
Der Rückweg zum Hotel führt in der Rus do Conde da Tourega
bei der 1651-58 erbauten Jesuiten - Universität vorbei, die jetzt
als Governo civil (Polizei), Lyzeum und Waisenhaus dient; die
1567 vollendete Kirche enthält im 1. Querschiff den Sarkophag
des König-Kardinals Henrique, nach dessen Tod (1580) Portugal an
Spanien fiel.
Die alte Klosterkirche So FRANCISCO, 4507-25 von Martim
Lourenco erbaut, mit Vorhalle, mächtigem Schiff und je sechs
Seitenkapellen, ist ein bemerkenswertes Beispiel südlicher Bauart,
durch die wenigen Fenster fast moscheenartig im Außeren. Das
Innere öffnet der Sakristan, Largo S, Francisco 6 (klopfen . An
das r. Querschiff stößt eine Kapelle, Casa dos 08808, deren Wände
mit menschlichen Gebeinen bedeckt sind; über der Eingangstür die
Inschrift: Nös, 08S0s, que aqui estam0S, pelos vossos esperamo5.
Unweit, etwas aufwärts und jenseit der Rua do Paco (S. 496), der
unter Johann III (1521-57) erbaute Convento da Graga, mit verfallener
 Kirche‘, an deren Renaissancefassade zwei „Meninos da
Graca“ genannte kolossale Granitüiguren auffallen.
Eine freundliche Promenade bietet der Passeio publico, den Ende
des xıx. Jahrh. der Maler J 086 Cinnatti anlegte und mit künstlichen
Ruinen versah; der alte Palacio de Dom Manoel daselbst ist durch
moderne Eisen- und Glaskonstruktionen ganz entstellt,
Auch die Umgebung hat einige Bauwerke aus der Blütezeit der Stadt
aufzuweisen, die aber durchweg nur als Ruinen erhalten sind: ikm n.W,
die Kartäuserkirche (Cartura) aus dem xvir, Jahrh,; 5km das Kloster
N, 8. do ‚Espinheiro aus dem XVI. Jahrh,
Von Evora nach Möra, 60km, Eisenbahn in 13/4-21/4 St., für 1140,
880, 630 rs. — 21km Arrayolos (Hosp. Picard), altes Städtchen, das Calantica
der Römer, Arandia bei Ptolemäus, mit Tor, Ringmauer und Türmen eines
mittelalterlichen Kastells. Die kleine Kirche Santa Anna, 6km nördl., steht
auf den Resten eines römischen Tempels. — 60km Mira (Hosp. Rocha), am
1. Aer des Sorraia. Die Bahn 8011 bis Ponte de Sör (S. 457 Tortgeführt

Jenseit Evora führt die Bahn über ein hügeliges Hochplateau,
die Wasserscheide zwischen Guadiana und 'Tejo. Viel Korkeichenwald.
 — 158km Evora Monte: die umfangreichen Trümmer des
alten Kastells vorher 7. sichtbar, — 169km Ameigial. wo 1663 die
Portugiesen die Spanier schlugen,
176km Estremoz (460m; Gasth.: H. Central, H. Commercial;
Diligence nach der Stadt 50 r8.), mit 7500 Binw. und wohlerhaltenem
 Kastell, dessen von Alfons XII, (} 1279) erbauter 27m h,
Bergfried (Torre de Menagem) weithin sichtbar ist. Das Kastell,
zeitweise Residenz des Königs Diniz (S. 504) und seiner Gemahlin,
Bmadekers Spanien u. Portugal, 4, Auf. 9