nach Villa Real, VILLA REAL, 63. Route. 501

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sante Azulejos (xvzın Jahrh,), — 390km Castro Marim: der Ort
(Hosp. Jos6 Victor) 4km vom Bahnhof (Diligence 50 rs.); s. unten,
396km Villa Real de Santo Antonio (H. Trindade, 10 Min, vom
Bahnhof, 5 Min, vom Liegeplatz der Dampfschiffe, P. m, W, 1000 18.,
leidlich; deutscher Konsul F, I. Lorjo Tavares), am r. Ufer des Guadiana,
 der hier die Grenze gegen Spanien bildet, unter Joseph I.
(1750-77) regelmäßig angelegt anstatt des vom Meer verschlungenen
Santo Antonio da Avenilha, jetzt wichtiger Hafenplatz, wo Kupfer
und Zinn aus den Bergwerken. des Hinterlandes verschifft werden,
Weite Aussicht von dem ehem, Castro Marim (8, oben und S, 514):
am besten mit Boot in 1!/a St. zu erreichen (man akkordiere mit
Aufenthalt, unter Berücksichtigung der Flutverhältnisse, auf
ca. 500 r8.).
Gegenüber (übersetzen 20-40 rs, die Person; Boot hin und zurück
 einschl. Wartezeit nach Übereinkunft 400-500 rs.) auf dem
spanischen Ufer Ayamonte (Fonda La Campana, bescheiden), malerisch
 am Fuß eines ruinengekrönten Hügels gelegen. Der Unterschied
 der beiden Nationalitäten macht sich hier u. a. auch in der
Bauweise der Häuser bemerkbar, Beliebt ist der Wagenausfiug nach
Isla Cristina (15km, 121/2 p.). — Diligence nach Gibraleon (S. 448),
45km in 6 St. Dampfboot (Agent Aurelio Garces; in Huelva:
Fernando Suares) fast joden zweiten Tag nach Huelva (S. 407).
Ein kleiner Raddampfer der Empreza Portugueza de Navegacäo (Agent
Jos6 J. Capa) befährt den Guadiana, dessen schöne Ufer von Byron besungen
 werden, von Villa Real bis Mertola täglich hin und zurück, Wer,
von Beja kommend (8. 499), die Talfahrt (A!/z St.) machen will, versichere
sich durch vorherige Erkundigung in Villa Real, daß die Fahrt nicht der
Flutverhältnisse wegen in die Nachtzeit fällt. — 30km aufwärts Alcoutim ;
A0km PomarzXo (Grubenbahn nach S. Domingos s. unten). — 55km Mertola
(Hosp. der Rosa Baptista, ganz dürftig, P. ca. 1000 rs., akkordieren!), das
Muyrtilis der Römer, malerisch an der Einmündung des Oeiras in den Guadiana
 gelegen, mit Resten der alten. Stadtmauer, eines Kastells und eines
in den Fluß vorgesehobenen Sperrturms, 15km n.w. von Mertola (Karren
nder Reittier 600-4000 rs., Übersetzen über den Fluß 20 rs.) liegt das Minenstädtchen
 S. Domingos (bescheidene Unterkunft bei Costa oder Alfredos),
mit dem von Engländern betriebenen Kupferbergwerk, das mit Pomaräo
(s. oben) durch eine täglich mehrmals verkehrende Grubenbahn, die auch
Pasaagiere mitnimmt, in Verbindung steht. — Wagen von Mertola nach
Beja Ss. 8. 499,
Yon Villa Beal zur Seenach Lissabon, mal im Monat Dampfboot
 der Empreza Portugueza de Navegacdo, in 3-4 Tagen, für A500 78. un
1200 58. tägl. für leidliche Verpflegung. Die Fahrt an der Küste hin, über
Tavira, Olhäo, Faro, Portimäo, Lagos und Sines (Geburtsort Vasco da
Gama’s, S. 454), ist bei gutem Weiter sehr hübsch, die Einfahrt in den
Teio von Caqeaes bis Lissabon herühmt.

64. Von Lissabon über Mafra, Vallado und Leiria nach
Alfarallos /Commnbra).

— 92km, Eisenbahn (Abfahrt am Zentralbahnhof) in 7-9 St., für
4520, 3510, 2510 ra.) his Mafra. (Besuch wenig lohnend) in 1-4%/4 St., für
770, 600, 420 rs.; bis Caldas da Rainha in 3-0 St., für 2200, 1710, 41220 TB, :
Pie Vallado in AB St. fir 2710, 2100, 1500 re.2 bis Zeiria in 5-6lh St.. für