nach Alfarellos. TORRES VEDRAS. 64, Route. 503

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Die Eisenbahn folgt n.ö. in starker Steigung dem Farello bis
4Alkm) Malveira, R, kurze Zeit Fernsicht über das Hügelland des
“aneren Estremadura. Dann in einem Tunnel nach (52km) Pero
Negro und an dem Flüßchen Sizandro abwärts. Viel Weinberge,
58km Dois Portos; 63km Rund. R. auf der Höhe das Dorf Orlasqueira,
 mit mehreren Windmühlen, Durch drei kurze Tunnel
und an den (r.) Bogen einer alten Wasserleitung vorüber nach
68km Torres Vedras (66m; HA. Natividade, nahe dem Bahnhof ;
H. Avenida), mit 6100 Einw., am linken Ufer des Sizandro, mit
einer aussichtreichen Maurenburg und 45° C, warmen Quellen. Der
Name des Städtchens (Turres Veteres, alte Türme) ist mittelalterlich,
aber Inschriftenfunde deuten auf römischen Ursprung. In der älteren
Geschichte hat es oft eine Rolle gespielt ; die Cortes versammelten
sich hier 1441, In dem Kriege gegen die Franzosen ist es berühmt
zeworden durch die ca. 40km 1. doppelte Befestigungslinie, die
Wellington im J. 1810 hier vom Meere bis Alhandra (S. 459) aufwerfen
 ließ, um Lissabon zu schützen. — Auf der andern Seite der
Eisenbahn, zu Wagen in 42 Min. zu erreichen, das gegen Gicht und
Rheumatismus wirksame Bad Thermas dos Oucos (P. 1400-1600 18.)
Die Bahn verläßt das Sizandrotal und steigt in Kiefern- und
Pinienwald nördl. hinauf nach (76km) Ramalhal. R. erscheint der
Kalkstock Montejunto (666m). — Jenseit (83km) Outeiro folgt
wieder ein reichbebautes Hügelland mit Weinbergen, Ölbäumen,
Pinien u. a. — 92km Bombarral. Über die Ribeira Real nach (99km)
Säo Mamede, zugleich Station für Roligca.
104km Obidos, altes Städtchen von 3300 Einwohnern, x. auf
siner Anhöhe über dem Rio da Vargem gelegen, schon 1148 den
Mauren abgenommen, mit alten zinnenbekrönten Mauern und Türmen
und Aquädukt, überragt von einem turmreichen Kastell des Königs
Diniz (S. 504); 10 Min. nördl. die Kirche Nosse Senhor da Pedra, ein
Rundbau mit drei quadratischen Anbauten, 1747 geweiht, aber unvollendet
 geblieben.
Von Obidos führen Fahrwege nordwestl. nach der fischreichen Lagoon
g’ Obidos, einer tief eingeschnittenen Ria, an deren Nordende Foz do Arelho
’8, 504) liegt, westl. nach der kleinen Hafenstadt Peniche (20km; Diligence
für 400 r8.), auf einer weit vorspringenden, mit dem Festlande nur durch
eine sandige Landzunge verbundenen Halbinsel („Peninsula“. — Von dem
nahen Felskap Carvoeiro oder Peniche, mit 35m h. Leuchtturm, hat man
einen guten Blick auf die Zslas Berlengas, die gleich Zähnen aus dem Meere
ragen. Die Hauptinsel ist von mäßiger Höhe, mit flacher Kuppe und steilen
Ufern; eine Felskluft spaltet sie der Länge nach in zwei Teile. Die Spitze
“farilhäo) trägt einen nachts 24 Seemeilen weit sichtbaren Leuchtturm,
Die Bahn überschreitet den Rio da Vargem; TI. die oben gen,
Kirche N. S. da Pedra. Durch Kiefernwald nach
109km Caldas da Kainha (Bahnrestaur.y 6. 500 r8.;  Gasth.,
meist nur Juli-Sept. geöffnet: H, Lisbonense, gut, P. m. W. 2000 18.3
sinfacher: H. Madrid, H. Allianca, H. Caldense, H,da Copa, P. m. W.
4000-4500 rs;), Städtchen mit 5700 Einw., eleganter Badeort mi
berühmten Schwefelquellen (Wasserwärme 83,4 C.). Das 1485 von