508 Route 65. BATALHA. Vallado - Leirta,
’enaissancestil erneuen. Von malerischer Wirkung ist das gotische
Brunnenhaus auf der Nordseite.

Der Apotheker Vieira da Natividade in Alcobaca hat eine kleine Samm-‚ung
 von urgeschichtlichen Gegenständen aus den Höhlen von Aliuharrota.

Von Alcobaca nach Batalha (18km; zu Wagen 2 St., vgl.
S. 506) führt die Straße längs der Nordseite des Klosters, dann über
den Fluß Baca; bei der Wegteilung 1. hinauf durch üppige Land-3ehaft,
 Im 0. hat man die Kalkberge der Serra d’Albardos. Oben
schöner Rückblick auf Alcobaga; w. am Meere sieht man Nazareth
(8. 504) und den Monte de Säo Bartholomeu.
Halbwegs, jenseit des unbedeutenden Ortes Aljubarrota, kommt
man über das Schlachtfeld vom 14. Aug. 1385, wo der neuerwählte
König Johann I, von Portugal das Heer seines Halbschwagers Johann
 I, von Kastilien, Gemahls der Tochter des letzten portugiesischen
 Königs echt burgundischer Linie (vgl. S. 454), schlug.
Die Portugiesen wurden von dem Condestable Nano. Alvares Pereira
kommandiert und trafen, an der Stelle des heutigen Batalha-(s, unten), bei
Jem Dorfe Canoeira auf das feindliche Heer. Gegenüber den Donnerbüchsen
der Spanier gerieten aie anfangs ins Schwanken. Bald aber legte sich der
Schrecken, den die neue Waffe verbreitete, Sie drangen aufs neue gegen
den Mittelpunkt der spanischen Stellung, bei Cruz da Legoa (8. unten), vor
und erfochten bei Aljubarrota den entscheidenden Sieg. Camöes schildert
die Schlacht im.4, Gesange der Lusiaden. Bei der Verfolgung der Spanier
zeichnete sich nach der Sage in Aljubarrota die Bäckerfrau Brites dd’ Almeida
 aus, welche mit ihrer Ofenschaufel (pd) sieben. kastilische Soldaten
arschlug, So entstand das Sprichwort: endiabrado como a nadeira &amp; Abjudarrota
 („verteufelt wie die Bäckerfrau von Aljubarrota“, Die Gemeinde
führte seitdem eine pd in ihrem Wappen. Das Haus der Brites, westl. an
der „Praca“, hat eine Inschrift in lateinischen Versen, Von Portugal hieß
e8 aber seit jener Zeit: Sempre perseguido mais nunca vencido („immer bekriegt,
 niemals besiegt“),
Weiter auf einsamer Höhe über Casal da Cruz da Legoa, Ausgedehnte
 Kiefernwaldung, Zuletzt senkt sich der Weg, und plötzlich
 öffnet sich der *Blick auf den fruchtbaren, vom Lena durchfossenen,
 von Oliven- und Pinienhügeln eingerahmten Talkessel von
Eatalha, aus dem das Klostergebäude machtvoll über den kleinen
Häusern des Orts aufragt. Man fährt über eine Steinbrücke und durch
sine schattige Allee gerade auf das Westportal zu. Das bescheidene
„Hotel“ (nicht zum Übernachten) liegt, wie der ganze Ozt, auf der
Südseite des Klosters; der dienstfertige Wirt erbittet vor der Besich-Hgung
 die Bestellung der Mahlzeit und tut dann sein Möglichstes,
Das ** Kloster Batalha / Mosteiro de S. Maria da Vietoria) wurde
von König Johann I. an der Stelle gegründet, wo die für die Unabhängigkeit
 Portugals entscheidende. Schlacht ‚begann (8. .oben)..
Man rechnet die Erbauungszeit vom J. 1388 an, in welchem. der
König im Lager vor Melgaco den Dominikanern die Schenkungsurkunde
 ausstellte. Ursprünglich war wohl nur die Anlage der
Kirche, nebst der königlichen Grabkapelle, und des ersten Kreuzzanges
 bsabsichtigt. Grundriß und Stil dieser Bauteile, vielleicht
Auch der an die Battle Abbey Wilhelms des Eroberers bei Hastings