nach Porto. AVEIRO. 68. Route. D17

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Jenseit (208km) Formoselha nähert sich die Bahn dem Mondego,
der hier den Campo de Mondego, eine herrliche Truchtebene mit
Reben, Orangen, Obstbäumen u, a., durchfließt. — 218km Taveiro.
Kurz darauf bei der Haltestelle Bemcania ein kurzer Blick auf
Coimbra, das in glänzendem Weiß hoch über der grünen Talniederung
 aufsteigt. Zuletzt auf eiserner Brücke über den Mondego
 nach
924km Coimbra-Bifureac&amp;o (Büffett), Station für die Zweigbahn
 (Wagenwechsel) nach (2km) Coimbra-Cidade (s. 8. 519 und
das Kärtchen 8, 527).
Weiter durch eine hübsche Hügellandschaft neben der Serra: de
Lavr&amp;o und der Serra de Bussaco im Osten; westl, hat man die Serra
d’Alcoba. — 232km Souzellas,
939km Pampilhosa (Inselbahnhof; Waschtoilette 30 rs. ; Bahnrest.
 $ Hotel, Bes. der Schweizer P. Bergamin, dem auch das Waldhotel
 in Bussaco, S. 527, gehört, P. 1500 rs., Frühstückskörbchen
zu 320 und zu 600 rs.), Knotenpunkt für Gwarda-Villar Formoso
(R. 68) und für eine Zweigbahn über Montemör Velho nach (51km)
Figueira da Fox (S. 505; täglich ein durchgehender Zug von Villar
Formoso nach Figueira).
Wer nach Bussaco (S. 527) zu Wagen weiter will, muß die (selten
frei werdenden) Gleise in der Richtung auf das Post- und Telegraphenamt
überschreiten, Meist ist es praktischer und billiger, mit der Bahn weiter
nach Zuso zu fahren (vgl. S. 527). Man kann aber auch, ohne im Palace
Hotel (S. 527) abzusteigen, den Besuch des Waldes von Bussaco als bequemen
 Tagesausflug zu Wagen (ca. 8000 r8.: akkordieren !) von Pampi-Ihosa
 unternehmen,
Q43km Mealhada; 252km Mogofores, Station für den west], (1aSt.
zu Wagen) gelegenen Badeort Curfa, 250km Oliveira do Bairro, —
Man nähert sich dem Meere; Pinienwälder, Rebengelände, Getreidefelder.
 273km Quintans. Zuletzt Reisfelder,
980km Aveiro. — Am BAHNHOF verkauft man in Tönnchen eingelegte
 süße Eier (0vos molles; 200 ra.), Muscheln (mexüh&amp;o, Mytilus edulis;
berbigäo, Cardium edule) und Biskuits (20 r8.), — GastkE,: H, Central,
Jeidlich, P. m. W. 1000 r8,, Omn, 200 18,
Aveiro, das Talabriga der Römer, kleine Hafenstadt von 7400
Einwohnern, Bischofssitz, liegt am Ostrande eines fast 30km langen
Haffgebiets, der Ria de Aveiro, und ist durch einen 1801-8 angelegten
Kanal, die Barra Nova, mit dem Meere verbunden. Hauptausfuhrgegenstände
 sind Seesalz, das in den Salzgärten des Hafts in Massen
gewonnen wird, und eingesalzene Sardinen. Die Fischerei von
Aveiro war schon im xv. und xvr. Jahrhundert berühmt.
Süd. der oben gen. Barra Nova gelangt man mit wenigen Schritten
zu der Praca da Repüblica, mit einem Bronzedenkmal (1889) des
aus Aveiro gebürtigen Politikers Jos&amp; Coelho de Magalhäes (1809-62)
und der Kirche der Misericordia (xvı. Jahrh.). Aus der SW.-Ecke
dieses Platzes führt die Rua da Santa Catharina zu der gleichfalls
ans dem xer. Jahrh. stammenden Kathedrale in der Rua da 58€,