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Stadtteile.

PORTO. 69. Route. 533

Vom Campo dos Martyres da Patria gelangt man s.w. in die zum
Douro hinabführende Rua da Restauragäo (Pl. CO 3, 4), dann
zleich 7. in die Rua da Liberdade, weiter 1. durch die Rua do
Friumpho, am (r.) ehem, kgl. Palast (Palacio Real; Pl. O3)
vorüber, zum Kristallpalast (Straßenbahn n° 2, S. 5290).
Der Palacio de Crystal (Pl. B 3, 4), 1865 für eine große Gewerbeausstellung
 erbaut, hoch über dem Douro inmitten wundervoller
 Anlagen, dient jetzt als Vergnügungslokal (Eintr. 50, Do.
20 18., So. mit Musik 100 rs.), mit Caf&amp;-Restaurant, Theater, Konzerten,
 Kaufläden und einem bescheidenen Tiergarten. Prächtige
Aussicht auf Stadt, Fluß und Meer, besonders bei Abendbeleuchtung.
 Eine Kapelle erinnert an Karl Albert von Sardinien (S. 532).
Ästlich jenseit der Straße, über die eine Brücke führt, das Museu
Industrial € Commercial (jetzt geschlossen).
Vom Kristallpalsst wandert man n.ö. durch die Rua da Boa Nova zu
lem dreieckigen Campo Pequeno (Pl, C 2, 8); an der SW.-Ecke des
&gt;atzes ist der Eingang (am Tor Jäuten! Trkg. 100 rs.) des 1817 angelegten
Yemiterio dos Inglezes, mit der Englischen Kapelle. — Die Rua da Carva-"hosa
 führt von hier nördlich zu der sehenswerten romanischen Kirche
330 Martinho de Cedofeita (Pl. C1,2)., Der Name („cito facta“) geht auf eine
iltere Kirche zurück, die der vom Ärianiamus bekehrte Suevenkönig Theolomir
 nach der Überlieferung während der Übertragung der Reliquien des
h. Martin von Tours nach Porto an dieser Stelle „eiligst“ hatte herstellen
lassen. Das jetzige, in dem einschiffigen Innern stark modernisierte Gebäude
stammt erst aus dem XI. Jahrhundert; an den Säulen, sowie an dem romaniachen
 West- und dem frühgotischen Nordportal merkwürdige Kapitäle. —
An der Rus da Carvalhosa wird auch die beim Bau des Zentralbahnhofs
xbgebrochene Kirche SXo Bento, ein durch seine prächtige Innenausstattung
ausgezeichneter Spätrenaissancebau von 4597, seit Jahren neu errichtet,
Die Rus da Carvalhosa mündet wenige Schritte weiter in die Rua da
Boa Vista ein, die sich westl. in der Avenida da Boa Vista fortzetzt;
 durch diese gelangt man an dem (r.) Hospital militar de D. Pedro Y,
von 1862, vorüber zu der Rotunda da Boa Vista (Praca Mousinho de Albuzuerque;
 Pl. A1; 8. 537), an welcher 1. der Cemiterio Occidentat, mit einem
zigenartigen Denkmal für die Opfer des Theaterbrandes vom 3, 1885, am
Westende der ersten Hauptallee r, vom Eingang. — Bahnhof 8. 8, 599,
An der Nordseite der Praca do Peixe (S. 532) gelangt man auf
Stufen hinab in die Rua dos Fogueteiros (Pl. D 3, 4), Gleich 1. die
Companhia Horticolo- Agricola mit der Quinta das Virtudes (Eintritt
frei). Wenige Schritte weiter bietet der Passeio das Virtudes
{PL D 4) eine weite Aussicht auf das Dourotal, — Von hier östl.
Äurch die Rus das Virtudes in die vom Campo dos Martyres da
Patria (S. 532) kommende Rua do Calvario, mit (n° 39) dem Geburtshause
 des Dichters Almeida Garrett (4799-1854); dann r. hinab
in die Rua das Taypas.
Am Südende der Rua das Taypas beginnt mit der Rua do
Bellomonte (PL D 4) das alte Porto mit seinen eigentümlichen
balkonreichen Häusern, deren Wände nicht selten mit buntfarbigen
Fliesen bedeckt sind. Man beachte auch die eigentümlichen Oberlichter
 (elaraboias) auf den Dächern, Im O. erblickt man die hochaufsteigende
 Kathedrale, den bischöflichen Palast und r., jenseit
des Douro. den Viadukt der Eisenbahn.

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