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d.. Östliche Stadtteile, PORTO. 69. Route, 535

Fahrbahn der Ludwigsbrücke, — Wenn es gerade mit der Fiut paßt, mag
man für ca. 500 rs. ein Boot mieten’ und unter den beiden Brücken hindurch
den Fluß (bis etwa Avintes) hinauffahren, um sich der malerischen Ufer
zu erfreuen.
Wir kehren vom Dourokai zurück zum Largo de Säo Domingos
(S. 534). Etwas oberhalb liegt I. in der Rua das Flores (Pl.D E4)
die 1750 erneute Kirche Nossa Senhora da Misericordia, Daneben
die zugehörige Santa Casa; im 1. Stock 1. erbittet man Zutritt zum
Sitzungssaal, der ein berühmtes Bild enthält: Fons vitae (Brunnen
des Lebens), von einem unbekannten Niederländer (nicht von Grä0
Vasco). — Die Rua das Flores ist die zweite Hauptgeschäftsstraße
der Stadt (vgl. S. 534), 1. mit den Läden der Goldarbeiter (S. 530),
r. mit denen der Tuchhändler u. 8.
Von der Rua das Flores kehrt man entweder 1. über den Largo
dos Loyos (Pl. E 3) oder über die Praga de Almeida Garrett (PL
E 3; früher Feira de Sä0 Bento), mit dem Zentralbahnhof (S, 529),
zur Praca da Liberdade zurück.

b. Die östlichen Stadtteile. Linkes Ufer des Douro,
Man steigt aus der SO.-Ecke der Praca da Liberdade die Rua 34
de Janeiro (Pl E 3) hinauf, von deren Höhe man besonders
abends einen überraschenden Blick hat, da die Calgada dos Clerigos
(S. 532) mit ihr fast in einer Linie liegt, Oben wendet man sich,
der Straßenbahn folgend, r., an der Kirche Santo Ndefonso (Pl.E F3),
einem stattlichen Barockbau mit hoher Freitreppe, vorbei zu der
mit Mosaikpflaster versehenen Praca da Batalha (PLEF3). An
dem Platze liegt 1. die Post; in seiner Mitte erhebt sich seit 1862 ein
Standbild Peters V. (1853-61). — Weiter durch die Rua Entreparedes
und die Rua de Säo Läzaro zu dem kleinen
Jardim de Säo Läzaro (Pl. F 3), dem ältesten der öffentlichen
Gärten Portos, 1834-44 angelegt. Das ihn im O0. begrenzende ehem,
Kapuzinerkloster enthält die 1833 von Peter IV. gegründete öffentliche
 Bibliothek (ca. 150000 gedruckte Bände) und die Academia de
Bellas Artes, mit dem unbedeutenden Museu municipal (Eintr.
außer Mo. tägl. 10-3 Uhr): im ‚ehem. Kreuzgang alte Azulejos,
römische Sarkophage, Architekturfragmente u. dgl.; im Saal gleich
1. eine Tafel mit 26 Darstellungen aus der Geschichte Christi in
Limousiner Email aus dem xvr. Jahrh., am Westende das angebliche
 Schwert König Affonso Henriques’ aus Santa Cruz in Coimbra,
ferner Gipsabgüsse, Denkmalsmodelle, Bilder zweiten und dritten
Ranges und viel Kopien,
Die Straßenbahn (n° 6 u. 7) führt weiter n.ö. durch die Rua do Heroismo,
Rua do Freixo und Rua da Estacäo zum Ostbahnhof in Campanhä (S. 529). —
Durch die Rua do Freixo erreicht man 8.5. in %/4 St. den hoch über dem
Douro gelegenen barocken Palacio do Freiro, aus dem Xy1I, Jahrhundert,
mit schönem Park,
Aus der SW.-Ecke des Jardim de S&amp;0 Lazaro führt die Rua das
Fontainhas, in welcher l. oben das Recolhimento das Orphäs