», Umgebung.

PORTO. 69. Route. 537

Am linken Ufer des Douro Hiegt gleich 1. auf der Höhe,
‚on. Eukalypten und jmmergrünen Eichen heschattet, das verfallene
\ugustinerkloster Nossa Senhora da Serra do Pilar (PL F 5), jetzt
Artilleriekaserne. Wellington unternahm von hier aus am 41. Mai
1809 seinen berühmten Ubergang nach Porto und nötigte das fran-„ösische
 Heer unter Soult zum Abzuge. Der Marquis Sä da Bandeira
verteidigte den Platz im Sept, 4832 mit den „Voluntarios da Rainha“
rzuhmvoll gegen die Miguelisten (S. 531).
Die Augustiner gründeten das Kloster angeblich schon 4540 auf der
damals Monte de Sao Nicolas benannten Anhöhe; doch wurde es 1602 gänzlich
 erneut und Nossa Senhora do Pilar geweiht, deren Bildnis sich noch
hier befindet. — An die schöne Kirche, einen Zentralban im Spätrenaissancestil,
 mit prachtvoller Kuppel, schließt sich ein ebenfalls kreisrunder Xreuzyang,
 dessen Tonnengewölbe auf 36 ijonischen Säulen ruht.
Die Straßenbahn verzweigt sich weiterhin. Ein Arm (n° 12)
führt r. nach dem S. 529 gen. Bahnhof, der andere Arm (n° 13) am
Largo de Pedro V, mit Bronzedenkmal des Bildhauers Soares dos
Reis, von Teixeira Lopes (1904), vorbei zum Südausgang der Vorstadt
 Villa Nova de Gaia, in. deren Namen auch der zweite Teil
von Portus Cale (S. 531) erhalten geblieben ist. Hier haben die
Weinhändler von Porto ihre Lager (armazens), lange niedrige Räume,
die oft tief in den Granitfels eingehauen sind; Zutritt nur mit Erlaubnis
 der Eigentümer.

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ec. Westliche Umgebung von Porto.
Elektrische Bahn (n° 5) und Dampfstraßenbahn nach Mattosinhos und
neixdes 8. 8. 580. Zwischen Porto und Szo Joäo da Foz benutze man
yenigstens einmal die elektr. Bahn (auch n° 4), da die Fahrt am Douroufer
jer aussichtlosen Dampf bahnroute vorzuziehen ist. Von Sao Jo&amp;o nach
Mattosinhos bleiben beide Linien atets dicht am Strande. — Zisenbahn
nach Leixdes 8. S. 529,
4. Die elektr. Straßenbahnen n° 4 und 5 vereinigen sich
zuf der Alameda de Massarellos (PL. A 3, 4) und durchschneiden
3ie gleichnamige Vorstadt. Man fährt, bald mit prächtigen Rückblicken
 auf Porto, z. I. unter Ahorn- und Pappelbäumen; an den
steilen Felsen stehen überall Häuser, Fabriken u. a.; dann folgen
große Steinbrüche. Die Felswände weichen dann mehr zurück und
man erblickt einen Pinienwald;:; geradeaus der Ozean. — 5km S&amp;o
Jodo da Fo.
2, Die Dampfstraßenbahn führt von der Rotunda da Boa
Vista oder Praca Mousinho de Albuquergue (PL A 4) durch die Avenida
 da Boa Vista n.W. über eine einförmige Hochebene und senkt
sich dann bei der Fonte da Moura in scharfer Kehre 8.w. zum
Strande hinab.
Säo Jogo da Foz (Gasth. : H. Boa Vista; Restaurante de Cadoucos),
aufblühende Villenvorstadt und ein von Juli bis Oktober besuchtes
Seebad, liegt auf dem X, Ufer des Douro bei dessen Eintritt in den
Dzean (foz, das latein. fauces, heißt Mündung). Der Passeio Alegre
am Fluß dient den Badegästen als Promenade; ebenso erstreckt sich