538 Route 69. PORTO. €. Umgebung.

am Ozean eine hübsche Esplanade. Die Mündung des Douro, die
durch das seit 1570 erbaute Castello da Fox verteidigt wird, bot
früher der Schiffahrt große Schwierigkeiten, da der Fluß durch eine
Sandbank vom Süden nach den Klippen des Nordufers gedrängt wird.
Durch Sprengungen ist die Gefahr großenteils beseitigt worden.
Die Weiterfahrt erfolgt in nordwestl. Richtung längs der Praia,
mit vereinzelten sandigen Badestellen zwischen schwarzen Klippen.
R, auf der versandeten Höhe stehen in langer Reihe Villen und Miethäuser,
 die Lotsenstation und ein kleiner Leuchtturm (Farol); später
folgt das Castello do Queijo.
Skm Mattosinhos (Gasth.: H. Matiosinhos), an dem vielbesungenen
 Flüßchen Leca, an dem eine Statue des Dichters Passos
Manoel steht. Der Ort wird wegen seines sandigen Strandes als
Seebad. Säo Joäo vorgezogen.
Mattosinhos ist berühmt durch sein wWundertätiges Crucifizo in der
Kirche Bom Jesus de Boucas, welche Jährlich wohl von 30000 Gläubigen
aus ganz Portugal besucht wird. Nach der Legende schwamm dies Kruzilix,
eines der vier von Nikodemus gefertigten Christusbilder, von Palästina
hierher und landete am 3. Mai 117 in Leixöes an der Stelle, wo jetzt die
Kapelle Nosse Senhor de Areia („Sand“) steht.
Am r. Leca-Ufer, durch eine lange eiserne Brücke, eine Fußgängerbrücke
 (an ihrem Südende der Endpunkt der Dampfstraßenbahn)
 und eine Eisenbahnbrücke mit Mattosinhos verbunden, liegt
Lega da Palmeira (Gasth.: HM, Estephania), ein sauberer Ort mit
vielen Landhäusern,
Vor der Legamündung ist 1883-90 der Hafen Leixdes (spr.
lehschoängs) angelegt worden, ein durch zwei 1597 und 1145m lange
an genartigo Dämme geschütztes, 95 ha großes Hafenbecken (vgl.
Ss, 5293.

70, Von Porto nach Fuente San Esteban (Salamanca,
Medina del Campo).
282km, Eisenbahn, Bis zur portugiesischen Grenzstation (208km)
Barca d’Alva Personenzug in 7!/z St. und dreimal wöch. (Mo. Mi. Fr.) ein
Schnellzug (Rapido; s. S. 7) mit Speisewagen in 5 St., für 3880, 3020, 2150 rs. :
von Barca d’Alva nach Fuente San Esteban in 31/4 und 21% St., für 9.90, 7.45,
4.45 p. (von Porto bis Salamanca, 338km, in 102-102 bis Medina del Campo,
416km, in ca. 17, bis Madrid, 616km, in ca. 24 St.), Die spanischen Kilometerhefte
 gelten erst von Fuente San Esteban an, Den Südexpreß (8. 7)
kann man, wenn man nicht etwa in Salamanca übernachtet, bei Benutzung
des Personenzugs schon in Fuenfe San Esteban nehmen (2 St. Aufenthalt);
man hat dann das Vorrecht vor später Einsteigenden. Der Schnellzug erreicht
den Südexpreß in Salamanca, — Zollabfertigung in Fregeneda, — Einfache
Bahnrestaurants in Regoa, Fregeneda und Fuente San Esteban. . Rechts sitzen!
Porto 8. S. 529. — Bis zum (3km) Bahnhof Campanhä s, S. 518,
— Die Bahn wendet sich n.ö5. über (8km) Rio Tinto nach (12km)
Ermezinde (98m), Knotenpunkt für die nordportugiesischen Linien
(R. 71) und Verladeort für Harz und Terpentin, verläßt das reiche
Hügelland von Porto und durchschneidet 8.5. die Serra de Vallongo,
bin ödes, nur mit Heide und spärlichen Kiefern bewachsenes