der Welt zu schaffen, daß ein natürlicher Ronfliktt 8 Mepeh zwischen Industrie und Landwirtschaft besteht“!.. t Man kann mir nicht einwenden, daß auf dem anderen Erdteil ganz audere mit den Unsrigen garnicht ver— gleichbare Verhältnisse herrschten. Allerdings herrschen völlig andere Verhältnisse. Das andert aber au der Tatsache, die ich beweisen will, gar nichts. Das, was der „Grenzer“ betreibt, ist eben Lande und Forstwirt- schaft genau in dem Sinn, wie unsere technischen Bücher es definieren. Der Grenzer aber — und dies möchte ich gerade dartun — ist etwas anderes, wie unser Bauer oder Gutsherr und dies gilt in erhöhtem Maße vom Typ des Grenzers und erst recht des In⸗ dustriellen wie Ford selber, welcher sich stolz rühmt, von keinerlei Tradition belastet zu sein. Der Vergleich der sog. Verhältnisse stoßt uns gerade mit Deutlichkeit auf die subjektiven Eigenarten des Landbau treibenden Unternehmers. Indessen glaube ich mich nicht mit diesem hinweis auf das Ausland begnügen zu dürfen, sondern ich habe mich hier mit einigen Stellen aus den Materialien und aus der Literatur auseinanderzusetzen. An die Spitze stelle ich den viel zitierten Satz der Denkschrift:?, Daß der eigentliche Landwirtschaftsbetrieb unter keinen Umständen dem handelsrecht zu unter— stellen ist, ergibt sich aus der Natur der Sache. Selbst der Großbetrieb vollzieht sich hier in Jormen und unter Bedingungen, welche von denjenigen des kaufmänni- schen Verkehrs so wesentlich abweichen, daß die Grenze zwischen beiden Berufszweigen auch in rechtlicher Be⸗ ziehung festgehalten werden muß“. Dieser Satz wird * 5. Jord, Mein Leben und Werk, S. 220. Ein warmer durspreter Fords und ebenso begeisterter Gegner des geisttötenden Taulorsuftems ist übrigens GottleOttlilienfeld in seinem Buch „Fordismus“. Ich führe ihn an als Gewährs- mann für die Ernsthaftigkeil der Jord'schen Ideen. Hhahns«Mudgdan. S. 190 25