— 11 — Aber wie ist es denn? Die Erwerbslosenunter— stützung, die die arbeitslosen Maurer bekommen, ist das kein Geld? Und das muß die Volkswirt— schaft ohne Gegenwert geben! Wäre es nicht prak— tischer für sie, in der Maurerarbeit einen Gegen— wert zu bekommen? — Und der Ziegeleibesiher? Bringt ihm seine Ziegelerde Geld, ehe er sie ver— arbeiten läßt? Und erhält er hier nicht Anwart— schaft auf Gelder, die aus den Wohnungsmieten eingehn? „Ach, das sind unsichere und kniffliche Sachen; darauf kann sich ein Geschäftsmann nicht einlas— sen.“ Schön! Wenn das so ist, dann ist eben der Geschäftsmann der Sinderungsgrund, wegen dessen die Volkswirtschaft die notwendigsten Be— dürfnisse nicht befriedigen kann! Es ist in der Tat so: die Leistungen sind, was Rohstoffe und Arbeitskräfte anlangt, überall mög— lich, nachweisbar möglich, in durchaus ausreichen— der Weise für alle notwendigen Bedürfnisse und noch etliche andere möglich; nur am Austausch der Leistungen hapert es; da stellen sich Hemm— nisse über Hemmnisse ein, die nach dem jeßt all— gemein und fast ausschließlich — die anderen Re— ligionen sind nur noch Sonntagsanzüge — ge— glaubten Evangelium nur durch Geld zu beseitigen sind! Und niemand merkt, daß all diese Hemm— nisse überhaupt erst durch das Geld geschaffen werden. Vom Handel. Nach der Erfindung des Geldes ging der Aus— tausch der Leistungen auf einen besonders dafür geschaffenen Berussstand über, den Handel, der überall langsam aber sicher die Herrschaft über die Volkswirtschaft an sich reißt. Der Austausch wird anscheinend vereinfacht, wenn man nicht mehr Getreide gegen Gewänder, Ochsen gegen Werk—