— 27 — mächlich leben; will er aber Kinder haben, so muß er für seine Person auf so viel verzichten, wie für den Unterhalt seiner Frau und seiner Kinder notwendig ist. Der streng nach wirtschaftlicher Vernunft lebende Mann begeht eine Sünde gegen die wirtschaftliche Vernunft, wenn er heiratet und Kinder aufzieht. Die strenge Beobachtung der Wirtschaftsgesetze durch alle Ein— zelnen, wie sie doch die Nationalökonomie erstrebt, hat also das Aussterben des Volkes zur unausbleiblichen Folge. Das Volk lebt also nur dadurch weiter, daß die weitaus große Mehr— zahl der Männer nationalskonomisch blödsinnig handelt! Die wirkliche Volks wirtschaft hat aber nicht nur das Interesse, sondern den Daseinszwech, daß das Volk weiter lebt; sie also sorgt notwendig da— für, daß die Kinder gut wohnen, gut gekleidet gehn und ausreichende gesunde Nahrung haben und, was das Wichtigste von allem ist, daß sie eine Mutter haben, die sich ihnen wid— men kann, ohne durch anderweitige erzwungene Tätigkeit daran gehindert zu werden. Also aus⸗ reichende Mütter- und Kinderrenten sind das erste Erfordernis denkender und sorgen— der Volkswirtschaft; nur so wird das Volks— vermögengesichert und erhalten, das nicht in stumpfsinnig zusammengerechneten einge— bildeten Geldsummen, sondern neben den Bo— denschätzen nicht nur hauptsächlich, sondern allein der geistigen und körverlichen Arbeitskraft teckt. Neben allem, was bisher zu Reichs-, Staats— und Gemeindebudgets gehört, wovon wir als be— sonders wichtig noch die Schulen erwähnen wollen, hat die Volkswirtschaft zu ihrer Selbsterhaltung noch für Beseitigung von Elementar—