28 sch äden, Erhaltung und Erneuerung des Wirt— schaftskörpers und des Volkskörpers selber zu sor— gen. Das Gesamteinkommen, das also aus der Gesamtheit aller von der Volkswirtschaft gelie— ferten Güter und Leistungen besteht, muß auch für diese Sorgen aufkommen; das geschieht, wie wir schon sahen, durch den Aufschlag auf den Her— stellerpreis, der durch die Rationalisierung des Handels zur Verfügung der Volkswirtschaft ge— stellt wird. Dabei wollen wir aber doch bemerken, daß die bisherigen Händler nicht etwa einfach brotlos ge⸗ macht werden — Brotlose gibts in der wirklichen Volkswirtschaft überhaupt nicht —, sondern, wenn sie auch zum Übervorteilen keine Gelegenheit mehr haben, doch ihren übrigen Begabungen gemäß ver⸗ wendet werden. Wenn man unsere Buchführung der Volkswirt— schaft den Leuten zuerst auseinandersetzt, dann schreien sie immer: „Das gibt ja so viel Schrei— berei, dafür sind gar nicht Keute genug da“. Nun, die dafür nötigen Leute sind eben die, die bis— her im Handelsstand mit Einschluß der Banken und des Versicherungswesens mit Buchführungs⸗ und ähnlichen Arbeiten beschäftigt sind. Es gibt, wie schon angedeutet, aber auch dabei höhere Instanzen, für die solche Kräfte in Betracht kommen, die auch bisher Höheres zu leisten hat— ten. Die tägliche Statistik muß genau beobachtet werden, der Absatz aller einzelnen Güter 3. B. mit denen der Vorjahre verglichen werden. Auf Steigerung und Rückgang müssen die Betriebe rechtzeitig aufmerksam gemacht werden. In be— stimmten Fällen wird bei sinkendem Absatz eine Preisherabsetzung, natürlich nur Herabsetzung des Aufschlags, anzuordnen sein; bei steigendem Ab⸗ satz, aber nur dann, wenn Warenmangel zu be—