29 fürchten ist, eine Erhöhung des Aufschlags. Die beiden Maßregeln müssen aber gegeneinander ab— gewogen werden, damit sie die Bilanz nicht ge— fährden; das sind also verantwortungsvolle in— teressante Arbeiten. Unnötigkeit und Schädlichkeit des Geldes. Wenn der Leser darauf geachtet hat, so wird er bemerkt haben, daß wir immer nur von Verrech— nung, nie von Barzahlung, nie von Geld geredet haben. Aber es ist doch klar geworden, daß das Geld nirgends nötig war, so daß sogar niemand in Verlegenheit kam, sich Geld borgen zu müssen, niemand in die schwere Sorge, wie er seine Schul⸗ den bezahlen könne. Wir müssen nun noch darauf aufmerksam machen, daß das Geld, wenn es irgendwo verwendet wer— den könnte, sofort die ganze Ordnung der Volks— wirtschaft stören müßte, daß irgendwie ausge— breitetere Verwendung sie zer stören würde. Durch die Buchführung macht die Volkswirtschaft sich in allen Teilen durchsichtig; von jedem angefer— tigten Dinge kann man genau sehen, wo es bleibt. Im Augenblick, wo es für Geld verkauft wird, verschwindet es aus den Augen der Volkswirtschaft ins undurchdringliche Dunkel. Im Dunkeln aber ist gut munkeln. Die Durchlichtigkeit wiederum zer⸗ stört jede Munkelei. Am schwersten geschädigt sind die Diebe; denen ist das ganze Geschäft verdorfen. Stehlen lohnt nur noch bei Eßwaren und Getränken, die man selber verzehren kann; schon bei Geräten, die man selber gebrauchen will, ist es gefährlich, weil man nicht nachweisen kann, daß man sie erworben hat, ja, weil nachgewiesen werden kann, daß man sie nicht erworben hat. Und keine Urkundenfäl— schung, die Geld einbringt, ist mehr möglich, da