Ds Jahr 1921 brachte uns ganz neue Marken. Zunächst erschienen die sogenannten Ziffernmarken. Entwurf von W, Geiger, Diese Marken sollten noch auf das alte Rautenwasserzeichenpapier gedruckt werden. Jedoch scheinen einzelne Bogen des neuen Wasser- zeichenpapieres unter denen des allen Wasserzeichens gekommen zu sein, weil sich vereinzelt Bogen dieser Werte auch mit dem Waben- wasserzeichen vorfanden. Weil diese nun selten, sind sie um ein Viel- Faches teuerer, als die mil dem alfen Wasserzeichen, wovon die meisten existieren. So wird die 10 Pfg. -Marke mit dem Wabenwasserzeichen ungebraucht mit 2.— Mk. und echt gebraucht .mit 3.— Mk. berechnet. während die mit dem Raufenwasserzeichen nur 1 resp. 2 Pfg. kostfet, Umgekehrt ist es bei den später hergestelllen Marken, für die nur noch das neue Wabenwasserzeichenpapier verwendet werden sollie. Hier scheinen nun noch geringe Reste des alten Raufenwasserzeichenpapieres bei einigen Marken aufgebraucht worden zu sein, denn es fanden sich bei jenen Marken nur wenige Bogen mit dem alten Wasserzeichen vor. Dies frifft auf die ersten Werle der sogenannten Arbeitermarken zu: Schmiede, Mäher und Bergleute, leßfere (1.20 Mk.) in falscher Dar- stellung, welche bei den späleren Ausgaben ab 5 Mk. berichtigt wurde- Entwürfe dieser Marken von PD, Neu, München.. . Sammelwert sämilicher nebenstehender Marken ohne Berück- sichtigung der sellenen Wasserzeichen ungebraucht 15 Pfg., meist ge: braucht 35 Pfg. Dieselben Marken inkl. der Marken mit den seltenen Wasserzeichen ungebraucht 3.—, {teils gebraucht 3.50 Mk.