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        <title>Entwicklung der Reklame vom Altertum bis zur Gegenwart</title>
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            <surname>Paneth</surname>
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      <div>AMTLICHE PLAKATE 
schlug seine 95 Thesen am 31. Oktober 1517 an der Tür der 
Schloßkirche zu Wittenberg an. 
Ludwig XIII. verordnete, daß seine Edikte auf Pergament- 
tafeln mit großen Buchstaben in den 16 Vierteln der Stadt 
an den hervorragendsten und auffälligen Orten angeschlagen 
werden (erste Hälfte des 17. Jahrhunderts). ' 
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Zaffer Milo, denn da werden viel. Krocodilen gefunden / denn fie piel 
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Abb. 48. Plakat einer Menagerievorführung in Nürnberg, 1677. 
(Germanisches Museum, Nürnberg.) 
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Die Wiener ‚„„Becken-Ordnung‘‘ vom 1ı7. März 1719 be- 
stimmte, man solle an das Rathaus und die Stadttore zu 
jedermänniglich Wissen und Lesen anschlagen, nach welcher 
Satzung sich die Bäcker zu richten hätten (Codex austriacus III). 
In Flandern bediente man sich im 18. Jahrhundert des 
illustrierten Plakates zur Anwerbung von Rekruten für 
die Legion de fandre und andere militärische Körper. 
Interessant ist, daß auch bereits damals über den Unfug 
geklagt wurde, daß die Plakate beschädigt und abgerissen</div>
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