N. Die aus dem Abschluss und der Trockenlegung der Zuiderzee zu erwartenden Nutzen. Es wurde bereits mitgeteilt, dass im Jahre 1922 vom Minister der öffentlichen Arbeiten eine Kommission ernannt wurde, welche damit beauftragt wurde, eine neue Untersuchung anzustellen hinsichtlich der Nutzen, welche aus dem Abschluss und der Trockenlegung der Zuiderzee zu erwarten sind. In einem ausführlichen Bericht vom 20. Juli 1925 hat diese Kommission 'hre diesbezüglichen Untersuchungen und das von ihr gesamnelte Material niedergelegt, Folgendes ist diesem umfangreichen Material entnommen: Die direkten Nutzen des Unternehmens als unmittelbares Resultat der Trockenlegung sind die 224.000 Hektar neuer Boden. Die Kommission hat untersucht, welchen Wert demselben zuzuschreiben ist, Auf Grund des gesammelten umfassenden Materials und genauer Betrachtungen bezüglich der Preise der Gründe während sehr langer Perioden hat man der Ansicht der Kommission nach Grund zu der Annahme, dass, wenn die Zuiderzeegründe ausgegeben werden — was vermutlich zwischen den Jahren 1930 und 1950 stattfinden kann —durchschnittlich® Pachtpreise von nicht weniger als f 125.— bis f 150.— jährlich per Hektar erwartet werden können, während für diese Gründe auf durchschnittliche Verkaufspreise von ungefähr £ 3000.— per Hektar gerechnet werden darf, Für den leichteren Boden müssen die Preise etwas niedriger genommen werden. Weiter müssen, falls die Gründe nicht behaust sind, d.h, wenn darauf keine Wohnungen, Ställe usw. gebaut sind, die Pachtpreise mit f25.— und die Verkaufspreise mit f500.— per Hektar vermindert werden, Wenn man nun damit rechnet, dass ungefähr 5% des Bodens für Wege, Kanäle usw. in Anspruch genommen werden wird und dass weiter ungefähr 70% des Bodens aus schwerem Ton, 10% aus leichtem Ton, 10% aus sandigem Ton und 10 % aus Sand und Torf besteht (siehe auch die Bodenkarte Abb, 5), dann kann man daraus