jenschaften mit insgesamt zirka 15.000 Landwirten. Die Mol- kereien haben ihre Betriebe wieder den modernen Anfor- derungen angepaßt, die Milch- zenossenschaften haben ihre Milchhäuser wieder instandge- jetzt und modernisiert. In Nie- Jerösterreich allein laufen jetzt 47 Tiefkühlanlagen in den Milchhäusern gegenüber drei ‚or dem Kriege. Die für eine einheitliche und zedeihliche Produktion so über- aus wichtige Stabilisierung ler Preise ist seit 1924 auch 3elungen, indem bei der öster- teichischen Landwirtschaftsge- jellschaft in Wien eine Milch- Preisbestimmungskom- Nission geschaffen wurde, Welche sich aus Vertretern der Produzenten, der Molkereien, der Milchhändler und der Kon- 5uüumenten zusammensetzt und lie für Wien maßgebenden Preise bestimmt, nach welchen 3ich nicht nur ganz Oesterreich, 5ondern auch das angrenzende Ausland richten. Die Ein- berufung der Kommission wird je nach den Erfordernissen der Marktlage von demjenigen Teil der Parteien beantragt, Welcher dies von seinem Standpunkte aus für notwendig Aält und es ist seit dem 4jährigen Bestande der Kommission Stets gelungen, zwischen den anscheinend so entgegen- 8esetzten Parteien eine Einigung zu erzielen. Sehr viel lat hiezu die Schaffung des sogenannten Industrie- Nildchpreises beigetragen, welcher bei Milchüberfluß von der Kommission festgesetzt wird und der Verwertung bei Verarbeitung auf Butter und Quark entspricht. Es Wird fallweise, entsprechend den tatsächlichen Verhält- üissen, welche durch ein eigenes Bureau erhoben werden, bestimmt, für welches perzentuelle Quantum der Ein- lieferung der Industriemilchpreis zur Anwendung kommen darf. Hiedurch ist es gelungen, die Detailverkaufspreise ;eit vier Jahren unverändert zu belassen, was im Interesse On Produzenten, Konsumenten und Molkereien gelegen ist. Aaschinenraum der Molkerei Aschbact Als nächstes Ziel der genossenschaftlichen *olitik betrachte ich die Zusammenfassung der ge- amten Milchproduktion in einen großen genossenschaft- ichen Verband mit zentraler Leitung und, was sehr vichtig ist, mit zentraler Absatzregulierung. Ein erster rfreulicher Schritt wurde in Niederösterreich bereits durch lie Gründung des Landesverbandes der Mildc- ind Molkereigenossenschaften hiezu gemacht, lem von 662 in diesem Bundeslande bestehenden Milch- ;senossenschaften 580 angehören. Es ist zu wünschen, daß liese Zentralorganisation auch in den andern Ländern Matz greifen möge. Jedenfalls muß festgestellt werden, daß,. wenn die Tilchwirtschaft heute in unserem armen Oesterreich eines ler wenigen Wirtschaftsgebiete ist, welche der allge- neinen trostlosen Stagnation nicht unterliegen, dies zum ‚rößten Teile der durchgebildeten genossenschaftlichen rganisation zu verdanken ist. EIN JAHRZEHNT TRABERSPORT UND ZUCHI Von Alphons Novak, Generalsekretär des Wiener Trabrenn-Vereines An der wissenschaftllichen Entwicklung, die Öster- vergessen werden, der zu den allerältesten eich im letzten Jahrzehnt genommen hat, darf der Wiens zählt und durch seine vielen Zusammenhänge Sport bekanntermaßen seinen vollen Teil in Anspruch mit dem wirtschaftlichen Leben auf dieses in der ıehmen. Namentlich in der Zentrale der Bundesländer, segensreichsten Weise befruchtend einwirkt: des n Wien, wird das öffentliche und private Leben Trabersports. Mmer mehr von Sportbetrieb und Sportförderung Die großen Vorkommnisse der Kriegsjahre und durchdrungen. Und da darf eines Sportzweiges nicht deren politischer Niederschlag sind naturgemäß an