Die nachfolgende Darstellung zeigt die Steigerung der Ausgaben und Einnahmen, wobei die Ziffern des Jahres 923 mit 100% angenommen und die Ergebnisse der olgenden Jahre in Hundertsätzen, bezogen auf das lahr 1023, ausgedrückt sind. 1923 | 1924 1925 | 1926 | 1927 ' Betriebseinnahmen . . Zetriebsausgaben. . - Gesamtausgaben “einschl. des Schulden- dienstes). .. .. 100 151 | 182 ] 146 | 152 CO | 107 119 ı 126 | 128 100 | 105 117 ] 128 131 |! Die Grundlage für die Verkehrseinnahmen bilden die Betriebsleistungen; ihre Entwicklung zeigt die nach- (olgende Übersicht: 1928 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 | (000 Zugskilometer Personenzüge . . un Prozenten . ... Güterzüge . . . . in Prozenten . . .. alle Züge . . .. in Prozenten . . . Millionen Gesamt- last-t/km Personenzüge . in Prozenten . Süterzüge . . , in Prozenten . . . alle Züge . . 2... in Prozenten I I 24.900 l25.221 29,546 |29.926 30.456 | 100) 101) 119| 120| 122 ‚4.000 |15.359 116.258 |18.018 18.996 100 110| 1161 129| 186 18.900 140.580 45.804 147.944 49.452 (001 104 1118| 1283| 127 „388 | 4.830 | 5.440 | 5.312 | 5.566 100 110] 124| 1121| 2127 8358 | 7.913 | 8.211 | 9.094 | 9.666 1100| 108| 112] 124| 1381 11.746 HESS [AD | an 1001 108! 116| 1231 130 Leider hielten die Frequenz und die Einnahmen aus dem Personenverkehr nicht gleichen Schritt mit der Steigerung der Betriebsleistungen. In den Jahr“ EEE EEE EEE EN 1924 | 19% | 1926 1927 wurden Millionen Personen befördert . . 0. 0... 4 Millionen Personen/km gefahren 2 | 120:0 | 1177 m 108-1 | 3.746 18.990 | 3.719 | 3.612 | Die Personenverkehrseinnahmen zeigen trotz des Fre- Juenzrückganges wegen der Tariferhöhungen bis zum Jahre 1926 noch eine Steigerung, während das Jahr 1927 zegen das Vorjahr einen absoluten Finnahmenausfall zebracht hat. Der Güterverkehr, dessen Stärke sehr wesentlich von der Durchfuhr und daher von der wirtschaftlichen Kon- junktur der angrenzenden Staaten abhängig ist, weist ständig steigende Leistungen und steigende Einnahmen auf, obgleich die Gütertarife, welche im Jahre 1925 er- näßigt worden waren, trotz der Erhöhung im Jahre 1926 die Höhe des Jahres 1924 kaum überschritten haben. Auch andere Finnahmenquellen, insbesondere Ver- mietungen und Verpachtungen, erbrachten steigende Erträge. Die Gestaltung der Betriebsausgaben wird wesentlich von der Höhe der mit dem Personal zusammenhängenden Ausgaben bestimmt. Die Zahl der aktiven Bediensteten ist ständig zu- :ückgegangen. Der Personalstand hat sich wie folgt zestaltet : 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 Festangestellte . . . | be 50.124 82.074 81.065 sonstiges Personal . . 18.131 10.805 | 9.956 | 7.400 Zusammen . . Ih117.314 04.057 190.929 D- 188.465 / in Prozenten . . 100 80:94 | 7749 76:74 | 75:40 Bezieht man den, Stand des aktiven Personales auf die Betriebslänge und die Betriebsleistungen, so er- geben sich ständig günstigere Durchschnittszahlen : 1996 | 4927 | iu Personalstand auf 1km Betriebslänge auf 1000 Zugs- kilometer. . ... auf 1 Million Wagenkilometer . . aaf 1 Million Gesamt- jast-t/km. 2... 7 104-7 / 99:2 | 611 57 1586 D | 100 | 4 | 6. Trotz dieser günstigen Ergebnisse in der Personal- wirtschaft zeigen die. Personalausgaben eine stetige Steigerung, die in der allgemeinen Bezugsregelung im Jahre 1925, in der Erhöhung der Mindestgehalte am Beginne les Jahres 1927, in den einmaligen Zuwendungen in den Jahren 1926 und 1927, sowie in den normgemäßen Vor- ‚ückungen begründet ist, Maßnahmen, die den Durch- schnittsbezug der Bediensteten ständig hoben und Viehrausgaben verursachten, die. die Ersparungen aus lem Personalabbau weit übersteigen. Mit dem Anwachsen der Kosten des aktiven Personales steigen auch verhältnismäßig die Kosten der Sozialver- sicherung und die Fürsorgeabgabe. Im Zusammenhange mit der Besoldungsregelung wurden auch die Bezüge der von der Unternehmung versorgten densionsparteien erhöht. Fine weitere, den natürlichen \bfall wesentlich übersteigende Erhöhung der Pensions- asten ergibt. sich aus dem Personalabbau. Dieser Zu- vachs und der Umstand, daß die Unternehmung im jinne des Bundesbahngesetzes auch einen wesentlichen Teil der Altpensionen trägt, mußten bewirken, daß die Zensionslasten der Unternehmung das normale Ausmaß weit übersteigen. ; Der Stand an Pensionsparteien war der folgende: 1923 | 1924 | 1925 | 1926 | 1927 Unternehmungs- pensionisten . Altpensionisten 11.135 16.283 18.016 19.082 141.127 141.080 140.386 1839 866 Summe . . [5.334 Ib2.262 157.263 158.402 I59.808 Die Steigerung der mit dem Personal zusammenhängen- {en Ausgaben, soweit sie die Betriebsrechnung der Bundes- yahnen belasten, geht aus der nachfolgenden Tabelle Jervor: