B. Das Bewertungsprinzip Um unser System wirtschaftlich zuzuspitzen auf verwickeltere Verhältnisse in der Arbeitsteilung, die Tauschmittel notwendig machen, müssen wir das damit auftauchende Bewert ungsprinzip ein wenig erläutern. Die Bewertung ist der Ausgleich zwischen Nachfrage (Hunger) and Angebot (Nahrung). Je größer der Hunger, um so höher die Wertschätzung auch der einfachsten Nahrung, denn das Leben will sich unter allen Umständen zunächst selbst erhalten und sodann auch fortpflanzen (Liebe). Diese subjektive Bewertung des Lebensnotwendigen ist verschieden je nach Lage und Umständen, in denen sich das Subjekt befindet, Der subjektiven steht die objektive Bewertung der Nahrung von seiten desjenigen gegenüber, der Nahrung im Tausch anzubieten hat. Der Erzeuger der Nahrung kann natürlich seinen abgebbaren Überfluß nicht nach seinem Hunger bewerten, der bereits gestillt ist (andernfalls er nichts abgeben würde), sondern er versucht, erstens das zu Verkaufende nach unten, nach den Herstellungskosten zu bewerten und zweitens dann zu erzielen, was möglich ist. In diesem Bestreben stößt er auf den Wettbewerb anderer Anbieter, und schließlich entsteht eine Bewertung „je nach Marktlage“, d. h, durch Ausgleich von Angebot und Nachfrage. Das erscheint so einfach, verwickelt sich aber mehr und mehr durch folgende Umstände: 1. Über die sogenannten Selbstkosten ist sich keiner recht klar, kann sich nicht klar sein, solange kein allgemein gültiger, 29