DAS HOTEL- UND GASTGEWERBE wendigkeit und Nützlichkeit einer zielbewußten Reklame vor Augen zu führen. Namentlich die deutsche, österreichische, schweizerische, ungarische, tschechoslovakische und jugoslawische Hotel- industrie leidet schwer unter der Ungunst der Verhältnisse. Ein großer Teil ihrer Betriebskapitalien ist ihr weggesteuert worden. Erdrückende Steuerlasten drohen ihr die Kehle zuzuschnüren. Da müssen verdoppelte Anstrengungen gemacht werden, um sich aus der schweren Lage zu befreien, um einer neuen Blüte zuzustreben. Die Botschaft aus Amerika zeigt den Weg. Die Hoteliers und Fremdenverkehrsinteressenten müssen sich jenes erprobten Helfers in intensivster Weise bedienen, von dem der Sekretär der amerikanischen Reklameagenturen hoffte, daß er die Überwindung der dortigen Wirtschaftskrise er- leichtern werde. Als gründlicher Kenner der Verhältnisse in der internatio- nalen Hotelindustrie und im Fremdenverkehrswesen will ich daran erinnern, daß gerade diese Zweige der wirtschaftlichen Betätigung nicht ohne gute und wirkungsvolle Reklame be- stehen. können. Die Scheinblüte der Nachkriegszeit ist end- gültig vorüber. Der Konkurrenzkampf hat wieder eingesetzt. Vom schärfsten Konkurrenten jedes einzelnen Fremdenver- kehrslandes, dem Ausland, wird er in rücksichtsloser Weise ge- führt. Es genügt nicht, daß sich die Hoteliers redlich mühen, ihre Betriebe wieder auf die mustergültige Höhe der Vorkriegs- zeit zu bringen. Diese Anstrengungen werden nur dann von vollen Erfolgen gekrönt sein, wenn auch ihre Reklame auf die gleiche Höhe gebracht wird. Um nicht zuviel Worte machen zu müssen, spreche ich nur von Hoteliers und Fremdenverkehrsinteressenten. Natürlich meine ich aber das ganze weitverzweigte Gebiet des gesamten Gast- gewerbes, sowie des eng mit ihm verbundenen Fremdenver- kehrs-, des Kur- und Bäderwesens. Auch die Heilanstalten, Kur- häuser und Sanatorien gehören selbstverständlich dazu. Ich wende mich also an alle Besitzer und Leiter von Hotels, Fremden- und Erholungsheimen, von Sanatorien und Kuranstalten; an alle Kurdirektoren;