212 DAS HOTEL- UND GASTGEWERBE dreifacher Vorsicht in die Hand genommen werden und sie muß aus diesen Gründen, sofern die Werbung gut ist, tatsäch- lich zum Musterbeispiel werden. Daß die derzeitige Davoser Werbung gut und geschickt ist, davon konnte ich mich über- zeugen. Deshalb danke ich Herrn Bührer an dieser Stelle für seine liebenswürdige Bereitwilligkeit bei Überlassung seines ungemein reichhaltigen Werbematerials. In einem besonderen Kapitel gebe ich auch sein Werbeprogramm für die Jahre 1926 — 27 — 28 bekannt. Eine der originellsten Schöpfungen Herrn Bührers ist ein kleines, fast unscheinbares Werbeheft, das ich im originalen Wortlaute, mit seinen köstlichen, flotten Skizzen, meinem Werk eingliedern kann. In dem kleinen Ding stecken Ideen und Gedanken. Dieses Heft beweist, daß man bei der Kurortwerbung auch einmal anders als alltäglich kommen kann, ja, kommen muß. Weil es vielfache neue Anregungen dem bieten kann, der Wert darauf legt, Eigenes und Besonderes hervorzubringen, darum ist das Heftchen ein Musterbeispiel. Denn ich gebe die Beispiele natürlich nicht wieder, damit man hingehe und sie sklavisch und wortgetreu wiederhole. Weiteres ist nicht zu sagen. Kurz erwähnt sei, daß die lustigen Zeichnungen des Heftchens in der deutschen Ausgabe in hoffnungsvollem Grün, der Text in Schwarz beziehungsweise Braun gehalten ist. Es ist in drei Sprachen: Deutsch, Englisch und Französisch, also in drei gesonderten Ausgaben, die Fremdsprachen andersfarbig, herausgebracht worden. Ich stelle jedesmal eine Vorder- und eine Rückseite, in Originalgröße, nebeneinander.