WICHTIGE KLEINIGKEITEN IM HOTELZIMMER SIND GUTE WERBEHELFER 477 schöne Mitgebringe freuen, wenn „zum Andenken an — — draufstehen würde. Was ist denn jetzt dös? Noch ein ganzes Regiment Beutel, jedoch aus Papier. Mit einem dreisprachigen Aufdruck. Hm! Hygienische Beutel für — —|! Aber ich verrate nur den englischen Text: Bag for hygienic bandages. After use, leave in toilet or bedroom commode. The maid — schon wieder dieses Mädchen-Maid — is instructed to remove bages. Dummheit! Warum soll das Mädchen diese schönen, nützlichen Beutel erst nach dem Gebrauch entfernen? Das kann ich ebenfalls, dachte ich und stopfte alle Beutel gerührt in meine Hosentasche. Man kann sie wunderschön als Frühstücksbeutel benutzen. Was finde ich nun? Auf dem runden Tisch eine gläserne Aschenschale und ein Paketchen Jupiterstreichhölzer. Andächtig schob ich den alten heidnischen Gott, der sich in Streichhölzer verwandelt hat, in meine Hosentasche. Dann guckte ich in den Schreibtisch. Wie lieb! Darin fand ich sehr schönes Briefpapier mit passenden Umschlägen. Für mich sehr passend. Dann wunderschöne Ansichtskarten. Ganz meine Ansicht. Gerührt stopfte ich alles in meine Hosentasche. Auf der Spiegelkonsole lag ein richtiggehendes Nadelkissen. Darauf fand ich: eine schwarze und eine weiße Sicherheitsnadel, zwei eingefädelte Nähnadeln, eine mit weißem, die andere mit schwarzem Zwirn, ein halbes Dutzend Stecknadeln, einen schwarzen und einen weißen Knopf, for the trousers, denn Hose darf ich, wie mir leider zu spät einfällt, in Deutschland nicht sagen. Gerührt stopfte ich die Nadeln in meine Trouserstasche, nahm die Knöpfe und den Zwirn und nähte sie eifrig neben meine schon vorhandenen Knöpfe. Ein altes Sprichwort sagt doch: doppelt genäht hält besser. Darauf legte ich mich in mein fürstliches Bett, schielte noch einmal nach dem roten Druck- knopf mit der Aufschrift „Mädchen-Maid‘“ und schlief gleich darauf so wundervoll, wie man nur schlafen kann, wenn man ein reines. frischgebügeltes Gewissen hat. Den Schluß meiner Anregungen soll die Schilderung einer Idee geben, die ich im Hotel Bristol in Berlin und im Hotel Frankfurter Hof in Frankfurt a. M. verwirklicht fand. Es ist