za 3 A 4 al 3 a a4 nn iq 1 nn N N ar TG a. qm N 8 in 1) N 3. Die Durchführung der Versicherung durch Bund und Kantone. , a, Die Durchführung durch eine zentrale Anstalt nach dem Prämiendeckungs- kapttalverfahren. Erweist sich eine privatwirtschaftliche Durchführung der obligatorischen Alters- und Hinterlassenenversicherung als unmöglich, so bleibt als einzige Lösung die Übernahme der Versicherung durch den Staat oder eine andere öffentlich-rechtliche Organisation. Dabei braucht wohl nicht näher ausge- führt zu werden, dass auch die Heranziehung privater Kassen zur selbstän- digen Führung der Versicherung neben öffentlich-rechtlichen Organisationen nicht möglich ist, indem alle die Schwierigkeiten, welche die rein privat- wirtschaftliche Durchführung unmöglich machen, sich bei dieser Kombi- nation ebenfalls einstellen würden. ‚ Wenn wir eine öffentlich-rechtliche Organisation der Versicherung in Aussicht nehmen, so denken wir keineswegs an die Errichtung einer oder mehrerer zentraler Anstalten. Wir sind uns, wie bereits bemerkt, der Abneigung wie der vielfachen Schwierigkeiten, die der Errichtung solcher entgegen- stehen, voll bewusst. Sie wäre in einer Alters- und Hinterlassenenversicherung allerdings notwendig, wenn man die Versicherung je für einzelne Individuen und Gruppen solcher nach ihren besondern Bedürfnissen und Interessen indi- viduell und verschieden gestalten wollte. Eine solche Anlage der Versicherung könnte, bei der Unmöglichkeit der privatwirtschaftlichen Durchführung, richtig organisierter öffentlicher Versicherungsanstalten nicht entbehren. Die Berücksichtigung besonderer Bedürfnisse bei Individuen oder Gruppen solcher verlangt, dass die für sie aufgewendeten Beitragsleistungen zu ihren Gunsten verrechnet werden. Dies führt notwendigerweise zur besonderen Behandlung jedes einzelnen Versicherten oder jeder Gruppe nach versiche- rungstechnischen Grundsätzen, damit zur Wahl des Prämiendeckungskapital- verfahrens, und so zu einer komplizierten Organisation, bei welcher wahr- scheinlich auch die Kantone und Gemeinden nur in ganz geringem Umfange mitwirken könnten. Es würde im wesentlichen eine Organisation nach dem Muster der ausländischen Arbeiterversicherung notwendig, die fast überall durch territoriale öffentliche Versicherungsanstalten betrieben wird. Dabei liegt © auf der Hand, dass in unserm kleinen Lande von nicht ganz vier Mil- lionen Einwohnern die Errichtung mehrerer Anstalten kaum in Frage käme, sondern schon. der Risikoausgleichung und der Beseitigung aller Schwierig- keiten der Freizügigkeit wegen die Gründung einer einzigen zentralen Anstalt bevorzugt würde, welche dann aber auch einen entsprechend ‘grossen Um- lang sowohl in personeller als finanzieller Beziehung erhielte. _ Wir haben oben darauf hingewiesen, dass jede privatwirtschaftliche Orga- Misation das Prämiendeckungskapitalverfahren verlangt, bei dem jederzeit der volle Barwert oder Gegenwartswert der laufenden und der später fällig wer- denden Versicherungsansprüche beim Träger der Versicherung vorhanden sein muss. Dies ergibt sich aus ihrer Natur. Die Versicherung beruht hier auf