'g Deutschlands Auslandsanleihen, sich die Anleihe auf 10 Mill. $ erhöht. Zweck der Anleihe ist die Erhöhung des Betriebskapitals und die Herabsetzung der Produk- tionskosten durch Betriebsverbesserungen und -veränderungen. Für die Anleihe sind außer den Besitzungen der Gesellschaft auch die Besitzungen ihrer Tochtergesellschaften (Aktiengesellschaft Peiner Walzwerk und Gewerkschaft des Steinkohlenbergwerks „Friedrich der Große‘) hypothekarisch belastet. Wie sich aus dem Prospekt der Anleihen der Viag ergibt, befinden sich 25 % les Aktienkapitals der Ilseder Hütte in der Hand der Viag. Die Mitte Mai 1926 aufgelegte 7 % 3-Mill.-$-Anleihe der Mansfeld A.-G. für Bergbau und Hüttenbetrieb st mit Optionsrecht auf Aktien ausgestattet. Die Obligationen tragen ıbtrennbare Bezugsscheine, die ab 1. Januar 1927 den Inhaber jeder- zeit bis zum 1. Mai 1936 zum Bezuge von 15 Aktien im Nenn- wert von je 50 M auf eine Obligation von 1000 A berechtigt, und zwar bis 1. Mai 1933 zum Parikurse, danach zu 120 %. Die Ge- sellschaft besitzt oder kontrolliert Bergwerksgerechtigkeiten auf Kupfer, Silber, Blei und andere Metalle auf einem Gebiet von L100 Quadratmeilen bei Eisleben, sechs Kupfer- und Silberberg- werke, fünf Schmelzanlagen, davon zwei zur Produktion von Matte und vier zur Raffination von Kupfer, Silber und Blei, drei Anlagen zur Herstellung von Kupfer- und Messingwaren (davon die bedeutendste bei Hettstedt), Steinkohlen- und Braunkohlen- bergwerke sowie Elektrizitätswerke zur Versorgung ihrer Betriebe mit Elektrizität. Für die Anleihe ist der Besitz der Gesellschaft sowie der Besitz einiger Tochtergesellschaften hypothekarisch be- lastet. Die Anleihe wurde zur Erhöhung der Betriebsmittel und zu Betriebsumstellungen zum Zwecke der Herabsetzung der Produk- tionskosten aufgenommen. Sie kann im ganzen oder teilweise zum 1. Mai 1981 und jedem nachfolgenden Zinstermin gekündigt werden und ist dann mit 102% % bis (einschließlich) 1. November 1932 zurückzuzahlen, mit 102 % bis 1. November 1934, mit 101% % bis 1. November 19386, mit 101 % bis 1. November 1938, mit 100% % bis 1. November 1940; der am 1. Mai 1941 nicht ge- tilgte Rest ist mit 100 % fällig. Zum 1. Mai 1932 (und zwar drei Monate vorher) und jedem folgenden 1. Mai ist zwecks Tilgung ein Betrag zur Verfügung zu stellen, mit dem jährlich 300 000 $ nominal getilgt werden können, und zwar mit den gleichen Auf- schlägen, soweit eine Auslosung stattfinden muß und die Anleihe- stücke nicht unter dem betreffenden Kurs auf dem freien Markt gekauft werden können. Bis zum Beginn dieser Tilgungsperiode ist zwecks Ankaufs von Anleihestücken zu höchstens pari jähr- lich ein Einkaufsfonds von 103 500 $ zur Verfügung zu stellen, erstmalig am 1. Mai 1927. Soweit dieser Fonds, der wohl nur als Kursstützungsfonds gedacht ist, verwendet werden kann, wird die Anleihe in entsprechendem Umfang vor dem Fälligkeitstermin ge-