2 Deutschlands Auslandsanleihen. Die Bank für Textilindustrie A.-G6. nahm im De- zember 1925 bei Helbert, Wagg & Co, Ltd., London, eine Anleihe von 1 Mill. £ auf, für welche diese Zertifikate ausgab und am 18. Dezember 1925 zu 93 % auflegte. Als Sicherheit für diese Zertifikate ist außer der Schuldverschreibung der Bank für Textil- industrie die Garantie von elf von ihr kontrollierten Textilgesell- schaften und eine auf den Namen der Disconto-Gesellschait ein yetragene erste Hypothek auf die Liegenschaften dieser Gesell- schaften geboten. Es handelt sich um folgende Gesellschaften (den sog. Blumenstein-Konzern): J. G. Brügelmann G. m. b. H., Düsseldorf, Moritz Ribbert A.-G., Westfalen, Gesellschaft für Spinnerei und Weberei, Ettlingen in Baden, Spinnerei Lauffen- mühle G. m. b. H., Tiengen in Baden, Viersener A.-G. für Spinne- rei und Weberei, Rheinland, A.-G. für Leinen- und Baumwoll- industrie, Schweidnitz, Schlesien, Erdsmanndorfer A.-G. für Flachsgarn-Maschinen-Spinnerei und Weberei, Zillertal, Hanf- Union A.-G. in Baden, Spinn-Industrie A.-G. vorm. Mühlen & Peltzer, Giesenkirchen, Rheinland, Segeltuch-Industrie A.-G. in Sachsen, Vereinigte Vigogne-Spinnereien A.-G. in Sachsen. Treu- händerin für die Zertifikate ist die Prudential Assurance Co, Ltd. Der Erlös der Anleihe ist den elf Gesellschaften zugeflossen, die damit ihnen von der Bank für Textilindustrie gewährte Vorschüsse zurückgezahlt haben. Mit den zurückgezahlten Summen sollten wieder neue Abschlüsse auf Lieferung von Rohstoffen und Ma- schinen aus England durch die Bank für Textilindustrie finanziert werden. Die Tilgung der Anleihe erfolgt kumulativ, und zwar zu 102% %. Außerdem hat die Bank das Recht, mit dreimonatiger Voranzeige den ganzen ausstehenden Betrag zu jedem Zinstermin vom 1. April 1933 bis einschließlich 1. Oktober 1935 zu 105 % zu kündigen, zum 1. Anril oder 1. Oktober 1936 zu 104% % uUsSw., jährlich um % % abnehmend bis 1. April 1944, von da ab zu 10234 %. Helbert, Wagg & Co haben die Schuldverschreibung zu 86 % übernommen und die Kosten der Ausgabe der Zertifikate yetragen. Die Zertifikate lauten auf den Inhaber und sind mit Coupons versehen. Die Continental-Caoutchouc- und Gutta- Percha-Compagnie in Hannover hat von ihrer 20-Mill.-A- Anleihe 5 Mill. 4 am 12. April 1926 in Holland auflegen lassen. Die Anleihe zerfällt in 20 Serien, die aber nicht wie bei den Serien- anleihen im engeren Sinne ohne weiteres fällig werden; vielmehr wird ab 1. April 1931 alljährlich eine Serie zu pari ausgelost, die zur Rückzahlung gelangt. Demnach werden von dem in Holland untergebrachten Teil von 1931 ab jährlich 250 000 AM getilgt. Die Schuldverschreibungen lauten auf den Namen der Danatbank oder deren Order und sind durch Indossament, auch Blankoindossament, übertragbar. Die Tilgung der Serien kann von 1931 ab von der