Vorwort des Herausgebers. XXI Auf S. 636 ist die Rede von einem Arbeitslosen, der nichts besitzt als ein „K1luster Pfandzettel“. Das englische Wort Cluster bezeichnet ein Bündel oder einen Haufen. Die auffallendsten Anglizismen hat Engels freilich beseitigt. So sprach in der zweiten Auflage Marx noch von der Einzäunung inner- halb eines Pfahls (pale), was Engels durch „Umpfählung“ ersetzte. (4. Auflage, S. 701.) Den Satz: „All residence of agricultural population in a parish is glaringly an addition to its poor rates“ übersetzte Marx mit: „Alle Residenz einer Ackerbaubevölkerung in einer Pfarrei ist augen- scheinlich ein Zuschuß zu ihrer Armensteuer.“ (2. Auflage, S. 713.) Die Residenz von Landarbeitern erschien Engels doch ein zu großer Anglizismus. Er ersetzte das Wort „Residenz“ durch das Wort „Ansässigkeit“. (4. Auflage, S. 649.) Indes scheint mir der Satz, daß „alle Ansässigkeit einer Ackerbaubevölkerung einen Zu- schuß zu ihrer Armensteuer bedeutet“, noch nicht hinlänglich klar zu sein. Unter einem „Zuschuß“ zu einer Armensteuer braucht man doch nicht eine Vermehrung der Armenlast zu verstehen. Ich habe daher dem Satz die Form gegeben: „Jede Niederlassung von Land- arbeitern in einer Pfarrei bedeutet offenbar eine Vermehrung ihrer Armensteuer.“ Auf S. 720 (2. Auflage) hatte Marx geschrieben, die „Landlords lassen dem armen Nest frei zur Ader“. Freely bedeutet im Eng- lischen aber nicht bloß „frei“, sondern auch „reichlich“, und dies war es offenbar, was Marx sagen wollte. Engels ersetzte das „frei“ in der 4. Auflage (S. 655) durch „flott“. In der englischen Uebersetzung des „Kapital“ heißt es im Auszug aus Dr. Hunter: „The absentee landlords bleed this poor rookery too freely.“ Ich glaube, dies wird am besten nicht durch „flottes‘“, sondern durch „allzu reich- liches“ Aderlassen bezeichnet. Diese Form habe ich auch gewählt. Weitere Beispiele anzuführen, wäre zu ermüdend. Die mit- geteilten dürften genügen, zu zeigen, daß die Ausmerzung der Anglizismen keine so einfache Sache war, um so mehr, als man sich vor Vebertreibungen hüten mußte. Man durfte dabei nicht so weit gehen, daß die Eigenart und Kraft der Marxschen Sprache auf- gehoben wurde. Anglizismen, von denen anzunehmen war, sie seien bewußt gewollt, und bei denen ein Mißverständnis nicht zu erwarten war, habe ich stehen gelassen. Natürlich war es nicht in jedem ein- zelnen Falle leicht, zu entscheiden, ob man den vorgefundenen Text stehen lassen oder ändern solle. Fast noch größere Schwierigkeiten boten die sonstigen Fremd- worte, die Marx reichlich angewandt hat. Das hängt zum Teil mit