Vorwort. des Herausgebers. XXV Leider wurde er durch andere Aufgaben offenbar wieder ab- gelenkt; so hat er diese Verdeutschungen nicht weiter verfolgt. Und Engels hat auch diese Ansätze nicht beachtet. Wir finden in der vierten Auflage noch die .contradictio in adiecto (S. 3), wie das Residuum (S. 4). Für die gelehrite Welt wären diese Verdeutschungen auch höchst überflüssig. Wohl aber erschien. es mir eine Hauptaufgabe bei der Herstellung einer. populären Ausgabe zu sein, in solchen Verdeut- schungen so weit zu gehen, als es möglich war, ohne die. Genauig- keit und Schärfe der Gedanken zu schädigen. Dabei blieb indes immer noch eine Fülle von Fremdworten, die durch deutsche nicht ersetzbar waren. Jede Wissenschaft ist ge- nötigt, sich im Laufe ihres Fortschritts eine eigene Sprache zu schaffen. Die gewöhnliche Umgangssprache. bezeichnet nur die Er- scheinungen der Oberfläche. . Sobald man tiefer gräbt, stößt man auf Begriffe, für die in der herkömmlichen Sprache die. Worte fehlen. Entweder muß man zu ihrer Bezeichnung neue Worte erfinden oder hergebrachten, die man irgendeiner Sprache, meist der lateinischen oder griechischen entnimmt, einen besonderen Sinn geben, der mit ihrem ursprünglichen nicht völlig zusammenfällt, der daher durch eine bloße Uebersetzung nicht genau wiederzugeben ist. Immerhin wird das Verständnis solcher Bezeichnungen erleichtert, wenn man erfährt, was sie in ihrem gewöhnlichen Sinne bedeuteten. Solche Fremdworte durfte man natürlich nicht ausmerzen. Und ich glaubte auch manche, die durch deutsche ersetzbar waren, nicht entfernen zu dürfen, wenn sie für die Marxsche Ausdrucksweise be- zeichnend und bereits fester Bestandteil des Sprachschatzes der marxistischen Literatur geworden sind, so daß sich jeder mit ihnen vertraut machen muß, der dieser Literatur näher treten will. Um solche Worte leichter verständlich zu machen, habe ich jedem von ihnen dort, wo es zum ersten Male auftritt, als Erläuterung das seinem Sinne am meisten nahekommende deutsche Wort beigefügt, in eine eckige Klammer eingeschlossen. Nur selten, wo es ganz unmöglich schien, das Fremdwort mit einem oder zwei Worten verständlicher zu machen, habe ich die Zuflucht zu einer Fußnote genommen. Die von mir herrührenden Noten sind mit einem K. gezeichnet. Wo ich fürchtete, die Beifügung der Verdeutschung würde den Fluß der Darstellung unnötigerweise hemmen und stören, habe ich von solcher Beifügung abgesehen. Darüber, welche Worte einer erläuternden Beifügung bedurften, wird man in einzelnen Fällen verschiedener Meinung ‘sein können. Man konnte nicht etwa jedes Wort als Fremdwort auffassen, das aus einer fremden Sprache stammt. Es gibt Worte, die aus einer