Vorwort des Herausgebers, XXXI Eckstein hat überall das 1. e. durch den vollen Büchertitel ersetzt und damit dem Leser, der sich mit einem der von Marx zitierten Autoren in einem oder dem andern Falle näher bekannt machen will. eine lästige Arbeit erspart. Noch willkommener wird vielen Lesern das Namens- und Sach- register sein, das Rjasanoff herstellte, dem ich auch manchen wert- vollen Hinweis bei meiner Arbeit verdanke. Die Nützlichkeit des Registers liegt auf der Hand und bedarf keiner Auseinandersetzung. Ueber seine Benutzung unterrichtet uns Rjasanoff selbst in einer Einleitung. {ch möchte hier nur dringend davon abraten, das Register etwa in der Weise zu benutzen, daß man sich die mühevolle Arbeit des Durchstudierens des ganzen Werkes zu ersparen sucht und bloß die Rosinen aus dem Kuchen ausliest, bloß jene Ausführungen sucht, die direkt praktische Anwendung finden können, von jenem Drang nach sofortigen praktischen Schlußfolgerungen getrieben, vor dem Marx schon in seiner oben zitierten Vorrede zur französischen Aus- gabe warnte. Ist ein solches Verfahren überall schlecht am Platze, so nirgends mehr als beim „Kapital“, in dem das einzelne nur für den begreiflich wird, der das Ganze kennt, es nicht nur gelesen hat, sondern auch sich stets gegenwärtig hält. Damit sei nicht gesagt, daß jedermann zu raten wäre, das „Kapi- tal“ ohne weiteres von A bis Z durchzulesen. Der gewöhnliche Leser wird dabei gerade im ersten Abschnitt auf erhebliche Schwierigkeiten stoßen, die ihn abschrecken, in der Lektüre weiter fortzuschreiten, und doch fände er später ausgedehnte Partien, die allgemein ver- ständlich, ja packend und eindringlich geschrieben und dabei für jeden Proletarier von äußerster Wichtigkeit sind. . Marx selbst fühlte, daß man dem Durchschnittsleser nicht zu- muten kann, sich durch das „Kapital“ so, wie es vorliegt, durch- zuarbeiten. Als ihm sein Freund Kugelmann mitteilte, seine Frau hätte Lust, das „Kapital“ zu lesen, finde sich aber im Anfange schwer zurecht, antwortete Marx mit folgendem „Rezept zum Lesen des Buches“: Wollen Sie Ihrer Frau Gemahlin als zunächst lesbar die Abschnitte über den „Arbeitstag“, „Kooperation, Teilung der Arbeit und Maschinerie“, endlich über die „ursprüngliche Akkumulation“ bezeichnen. Danach hätte also der Leser, der vor den Schwierigkeiten des Anfangs zurückschreckt, zunächst das 8. Kapitel, dann das 11., 12. und 138. sowie endlich das 24. in Angriff zu nehmen. Die genannten Kapitel sind neben jenen über den Arbeitslohn und das allgemeine Gesetz der kapitalistischen Akkumulation die praktisch wichtigsten für ihn, sie bleiben jedoch bloße Beschreibungen von Zuständen,