Erstes Kapitel, 19 allein geläufigen Sprache, der Warensprache. Um zu sagen, daß die Arbeit in der abstrakten Eigenschaft menschlicher Arbeit ihren eigenen Wert bildet, sagt sie, daß der Rock, soweit er ihr gleichgilt, also Wert ist, aus derselben Arbeit besteht wie die Leinwand. Um zu sagen, daß ihre erhabene Wertgegenständlichkeit von ihrem steifleinenen Körper verschieden ist, sagt sie, daß Wert aussieht wie ein Rock und daher sie selbst als Wertding dem Rock gleicht wie ein Ei dem andern. Nebenbei bemerkt hat auch die Warensprache, außer dem Hebräischen, noch viele andere mehr oder minder korrekte Mundarten. Das deutsche „Wertsein“ drückt zum Beispiel minder schlagend aus als das romanische Zeitwort valere, valer, valoir, daß die Gleichsetzung der Ware B mit der Ware A der eigene Wertausdruck der Ware A ist. Paris vaut bien une messe [Paris ist wohl eine Messe wert]! Vermittels des Wertverhältnisses wird also die Naturalform der Ware B zur Wertform der Ware A oder der Körper der Ware B zum Wertspiegel der Ware A.!® Indem sich die Ware A auf die Ware B ls Wertkörper bezieht, als Materiatur [Verkörperung] menschlicher Arbeit, macht sie den Gebrauchswert B zum Material ihres eigenen Wertausdrucks. Der Wert der Ware A, so ausgedrückt im Gebrauchs- wert der Ware B. besitzt die Form des relativen Wertes. b) Quantitative Bestimmtheit der relativen Wertiorm. Jede Ware, deren Wert ausgedrückt werden soll, ist ein Ge- brauchsgegenstand von gegebenem Quantum, 15 Scheffel Weizen, 100 Pfund Kaffee usw. Dieses gegebene Warenquantum enthält ein bestimmtes Quantum menschlicher Arbeit. Die Wertform hat also dicht nur Wert überhaupt, sondern quantitativ bestimmten Wert dder Wertgröße auszudrücken. Im Wertverhältnis der Ware A zur Ware B, der Leinwand zum Rocke, wird daher die Warenart Rock aicht nur als Wertkörper überhaupt der Leinwand qualitativ gleich- S6setzt, sondern einem bestimmten Leinwandquantum, zum Beispiel 20 Ellen Leinwand, wird ein bestimmtes Quantum des Wertkörpers °der Aequivalents, zum Beispiel 1 Rock, gleichgesetzt. . _ Die Gleichung: „20 Ellen Leinwand == 1 Rock oder: 20 Ellen Leinwand sind 1 Rock wert“ setzt voraus, daß in 1 Rock gerade so- viel Wertsubstanz steckt wie in 20 Ellen Leinwand, daß beide Warenquanta also gleich viel Arbeit kosten oder gleich große ‘% In gewisser Art geht's dem Menschen wie der Ware. Da er weder mit einem Spiegel auf die Welt kommt, noch als Fichtescher Philosoph: Ich bin ich, bespiegelt sich der Mensch zuerst nur in einem andern Menschen. Erst durch die Beziehung auf den Menschen Paul als seinesgleichen, bezieht Sich der Mensch Peter auf sich selbst als Mensch. Damit gilt ihm aber auch der Paul mit Haut und Haaren, in seiner paulinischen Leiblichkeit, als Er- ;cheinungsform des genus Mensch.