30 Erster Abschnitt. Waren ausdrückt, so müssen notwendig auch die vielen andern Warenbesitzer ihre Waren mit Leinwand austauschen und daher die Werte ihrer verschiedenen Waren in derselben dritten Ware aus- drücken, in Leinwand. — Kehren wir also die Reihe: 20 Ellen Lein- wand — 1 Rock oder — 10 Pfd. Tee oder — usw. um, das heißt, drücken wir die der Sache nach schon in der Reihe enthaltene Rück- beziehung aus, so erhalten wir: C. Allgemeine Wertiorm. 1 Rock 10 Pid. Tee 40 Pfd. Kaffee 1 Qrtr., Weizen 2 Unzen Gold \/2 Tonne Eisen - x Ware A == usw. Ware == 20 Ellen Leinwand. 1. Veränderter Charakter der Wertiorm. Die Waren stellen ihre Werte jetzt erstens einfach dar, weil in einer einzigen Ware und zweitens einheitlich, weil in derselben Ware. Ihre Wertform ist einfach und gemeinschaftlich, daher all- gemein. Die Formen A (einfache) und B (entfaltete Wertform) kamen beide nur dazu, den Wert einer Ware als etwas von ihrem eigenen Gebrauchswert oder ihrem Warenkörper Unterschiedenes auszu- drücken. Die erste Form ergab Wertgleichungen wie: 1 Rock = 20 Ellen Leinwand, 10 Pfd. Tee — !/, Tonne Eisen usw. Der Rockwert wird als Leinwandgleiches, der Teewert als Eisengleiches usw. aus- gedrückt, aber Leinwandgleiches und Eisengleiches, diese Wertaus- drücke von Rock und Tee, sind ebenso verschieden wie Leinwand und Eisen. Diese Form kommt offenbar praktisch nur vor in den ersten Anfängen, wo Arbeitsprodukte durch zufälligen und gelegent- lichen Austausch in Waren verwandelt werden. Die zweite Form unterscheidet vollständiger als die erste der Wert einer Ware von ihrem eigenen Gebrauchswert, denn der Wert des Rockes zum Beispiel tritt jetzt seiner Naturalform in allen mög- lichen Formen gegenüber, als Leinwandgleiches, Eisengleiches, Tee- gleiches usw., alles andere, nur nicht Rockgleiches. Anderseits ist hier jeder gemeinsame Wertausdruck der Waren direkt aus- geschlossen, denn im Wertausdruck je einer Ware erscheinen jetzt alle andern Waren nur in der Form von Aequivalenten. Die ent- faltete Wertform kommt zuerst tatsächlich vor, sobald ein Arbeits- produkt, Vieh zum Beispiel, nicht mehr ausnahmsweise, sondern schon gewohnheitsmäßig mit verschiedenen andern Waren AUS- getauscht wird.