Sechstes Kapitel. 159 Wolle muß verstauben, um 100 Pfund Garn zu machen. Der Unter- Sang dieser Baumwolle ist also eine Produktionsbedingung des Garnes. Eben deswegen gibt sie ihren Wert an das Garn ab. Dies gilt /0n allen Exkrementen [Abfällen] des Arbeitsprozesses, in dem Grad Wenigstens, worin diese Exkremente nicht wieder neue Produktions- Mittel und daher neue selbständige Gebrauchswerte bilden. So sieht Yan in den großen Maschinenfabriken zu Manchester Berge von Kisenabfällen, durch zyklopische Maschinen gleich Hobelspänen ab- Seschält, am Abend auf großen Wagen aus der Fabrik in die Eisen- Sleßerei wandern, um den andern Tag wieder als massives Eisen 48 der Eisengießerei in die Fabrik zurückzuwandern. Nur soweit Produktionsmittel während des Arbeitsprozesses Wert in der Gestalt ihrer alten Gebrauchswerte verlieren, über- Tagen sie Wert auf die neue Gestalt des Produkts. Das Maximum des Wertverlustes, den sie im Arbeitsprozeß ‚erleiden können, ist Henbar beschränkt durch die ursprüngliche Wertgröße, womit sie N den Arbeitsprozeß eintreten, oder durch die zu ihrer eigenen Produktion erheischte Arbeitszeit. Produktionsmittel können dem "rodukt daher nie mehr Wert zusetzen, als sie unabhängig vom Arbeitsprozeß, dem sie dienen, besitzen. Wie nützlich auch ein Arbeitsmaterial, eine Maschine, ein Produktionsmittel: wenn es 150 Pfd. Sterl., sage 500 Arbeitstage, kostet, setzt es dem Gesamt- &rodukt, zu dessen Bildung es dient, nie mehr als 150 Pfd. Sterl. zu. De Wert ist bestimmt nicht durch den Arbeitsprozeß, worin es als "Oduktionsmittel eingeht, sondern durch den Arbeitsprozeß, woraus als Produkt herauskommt. In dem Arbeitsprozeß dient es nur a Gebrauchswert, als Ding mit nützlichen Eigenschaften, und gäbe „her keinen Wert an das Produkt ab, hätte es nicht Wert besessen °F seinem Eintritt in den Prozeß.?? % Man begreift daher die Abgeschmacktheit des faden J. B. Say, der Kin Mehrwert (Zins, Profit, Rente) aus den „services productifs‘“ [„produktiven “ensten“] ableiten will, welche die Produktionsmittel, Erde, Instrumente, Leder üsw., durch ihre Gebrauchswerte im Arbeitsprozeß leisten. Herr Wil- sim Roscher, der es nicht leicht 1äßt, artige apologetische Einfälle schwarz va Weiß zu registrieren, ruft aus: „Sehr richtig bemerkt J. B. Say („Traite“, ol. L, ch. 4): der durch eine Oelmühle nach Abzug aller Kosten hervor- SChrachte Wert sei doch etwas Neues, von der Arbeit, wodurch die Oel- aühle Selbst geschaffen worden, wesentlich verschiedenes.“ („Die Grund- Derek der Nationalökonomie. 3. Auflage 1858“, S. 82, Note.) Sehr richtig! S Von der Oelmühle hervorgebrachte „Oel“ ist etwas sehr Verschiedenes An der Arbeit, welche der Bau der Mühle kostet. ‚Und unter „Wert Yarteht Herr Roscher solches Zeug wie „Oel“, da „Oel“ Wert hat, „in der yatur“ aber sich Steinöl vorfindet, wenn auch relativ nicht „sehr viel“, Nor Auf Wohl seine andere Bemerkung abzielt: „Tauschwerte bringt sie (die zatür !) fast gar nicht hervor.“ Es geht der Roscherschen Natur mit dem ksSchwert, wie der törichten Jungfrau mit dem Kinde, das nur „ganz a War“, Derselbe „Gelehrte“ (savant serieux) bemerkt noch bei oben er- Ahnter Gelegenheit: „Die Schule Ricardos pflegt auch das Kapita] unter den