Dreizehntes Kapitel. © Eisen, um das ein elektrischer Strom kreist, keinen Deut.!® Aber vr Ausbeutung dieser Gesetze für Telegraphie usw. bedarf es eines Sehr kostspieligen und weitläufigen Apparates. Durch die Maschine id, wie wir sahen, das Werkzeug nicht verdrängt. Aus einem Lwergwerkzeug des menschlichen Organismus reckt es sich in Umfang und Anzahl zum Werkzeug eines vom Menschen geschaffe- ln Mechanismus. Statt mit dem Handwerkszeug, läßt das Kapital den Arbeiter jetzt mit einer Maschine arbeiten, die ihre Werkzeuge Selbst führt. Wenn es daher auf den ersten Blick klar ist, daß die S0ße Industrie durch Einverleibung ungeheurer Naturkräfte und der Naturwissenschaft in den Produktionsprozeß die Produktivität der Arbeit außerordentlich steigern muß, ist es keineswegs ebenso Klar, daß diese gesteigerte Produktivkraft nicht durch vermehrte Arbeitsausgabe auf der andern Seite erkauft wird. Gleich jedem (dern Bestandteil des konstanten Kapitals, schafft die Maschinerie keinen Wert, gibt aber ihren eigenen Wert an das Produkt ab, zu dessen Erzeugung sie dient. Soweit sie Wert hat und daher Werl “das Produkt überträgt, bildet sie einen Wertbestandteil des- sClben. Statt es zu verwohlfeilern, verteuert sie es im Verhältnis © ihrem eigenen Wert. Und es ist handgreiflich, daß Maschine und Stematisch entwickelte Maschinerie, das charakteristische Arbeits- Nittel der großen Industrie, unverhältnismäßig an Wert schwillt, berglichen mit den Arbeitsmitteln des Handwerks- und Manufaktur- Tebes, Es ist nun zunächst zu bemerken, daß die Maschinerie stets Sahz im den Arbeitsprozeß und immer nur teilweise in den. Ver- pttungsprozeß eingeht. Sie setzt nie mehr Wert zu, als sie im ns Chschnitt durch ihre Abnutzung verliert. Es findet also große (erenz statt zwischen dem Wert der Maschine und dem periodisch Yon ihr auf das Produkt übertragenen Wertteil. Es findet eine Soße Differenz statt zwischen der Maschine als wertbildendem und % Produktbildendem Element. Je größer die Periode, während "elcher dieselbe Maschinerie wiederholt in demselben Arbeits- Tozeß dient, desto größer‘ jene Differenz. Allerdings haben wir “Sehen, dhß jedes eigentliche Arbeitsmittel oder Produktions- AStrument immer ganz in den Arbeitsprozeß und stets nur stück- Lie, im Verhältnis zu seinem täglichen Durehschnittsverschleiß, in ® Verwertungsprozeß eingeht. Diese Differenz jedoch zwischen 331 hr Die Wissenschaft kostet dem Kapitalisten überhaupt „nichts“, was iS durchaus nicht hindert, sie auszubeuten. Die „fremde Wissenschaft Ad dem Kapital einverleibt, wie die fremde Arbeit. „Kapitalistische Aeignung und „persönliche“ Aneignung, sei es von Wissenschaft, sei es n Materiellem Reichtum, sind aber ganz und gar verschiedene Dinge, die te teinunder nichts zu tun haben. Dr. Ure selbst bejammerte die grobe 1er kanntschaft seiner lieben, Maschinen ausbeutenden Fabrikanten mit % Mechanik. und Liebig weiß von der haarsträubenden Unwissenheit der “Slischen chemischen Fabrikanten in der Chemie zu erzählen.