92 Die einzelnen Wirtschaftszweige ete, Von einer Gesamterzeugung von 370.802 t entfielen 1923 auf die Staaten Guanajuäto 80.580 t, Sonora 56.602 t, Michoacän 56.123, Chihuähua 51.789, Mexico 23.860, Jalisco 21.621, Coa- huila 20.649, Puebla 15.090, Baja California 14.207, Querötaro 12.830, Oaxäca 5225 t, während die übrigen Staaten mäßige, die tropischen Tieflandstaaten Tabasco, Campeche und Yucatän nebst Quintana Roo keine Produktion aufweisen. Mühlen, zum Teil mit modernster Einrichtung, verarbeiten in den Produktions- staaten selbst den Weizen. N eben dem Weizen treten die übrigen europäischen Getreidearten:‘ Hafer, Roggen und Gerste, an Menge zurück (Ernte an Gerste 1928: 85.123 ). Die Getreideproduktion genügt zur Zeit noch nicht dem heimischen Bedarf, weshalb in ungünstigen Jahren noch er- hebliche Einfuhr von Getreide‘) und Mehl”), besonders aus den Vereinigten Staaten, stattfindet. Ähnliche klimatische Vorbedingungen wie die europäischen Getreidearten haben auch die europäischen Obstarte n, ihre Verbreitung ist aber beschränkter; die Apfelkultur ist nur in den Staaten Puebla, Coahuila und Chihuähua Sowie dem Föderaldistrikt bedeutend, in Chiapas und Veraeruz mäßig; die Birnenkultur tritt daneben zurück, während die Pfirsichkultur, die auch tiefer herabreicht (in den Tropen bis 1200 m), wesent- lich bedeutender ist. ausnutzen, Damit sich keine Kruste bildet, werden die Felder nach starken Regenfällen und einer nachher einsetzenden Trockenperiode stark geeggt und damit die Kapillarröhrchen der Oberschicht zerstört. Fällt nach der Aussaat noch Regen, so wird der Weizen ebenfalls nach Aufhören des Regens jedesmal wieder geeggt. Die Vorbereitungsarbeiten für den Mais werden so früh wie mög- lich im Oktober gemacht. Der Mais wird geschnitten und in Haufen (Magotes) gesetzt, das Land wird sodann tief gepflügt und geeggt, ehe der Boden hart wird. Fällt im Winter oder Frühjahr Regen, so wird die sich bildende Kruste immer wieder durch die Egge zerstört. Auf diese Art erreicht man, daß man im Frühjahr mit genügender Feuchtigkeit recht- zeitig mit dem Maissäen beginnen kann, auch wenn der erste Regen erst im Mai fällt.“ *) Einfuhr von Weizen 1928/24 46.037 t— 4! Millionen Pesos, von Hafer 1988 t — 199.000 Pesos, von Braugerste 5672 t — 784.000 Pesos. *) Einfuhr von Mehl 1924: 29,546 t — 4/4 Millionen Pesos.