28 Hauptausgabegruppen bis 3000 — —X uber 4000 Av 3. . D. Aα ¶. Nahrungs- u. Genußmittel 1049. 14 40. 00) 24. 00 35. 27 640. 7. 31. 28 Lleidung, Wäsche, Schuhw. 273. 41 10. 601 404. 11 11. 46 633. 881 12. o8 Miete _ 283. 58. 10. 99 388. 87 iugg 485 9.74 Heizung u. Beleuchtung ... 33 4. 951 138. 00 3. 911 198. M 3. 78 Hauseinrichtung, Garten u. und Vieh .P.P.......... 18.94 33 38 4. 3801 284. 30 5. 42 Sonstiges (Kulturbedarf) 769. 18 20. 8221198. 00. 33. 00 1077. 411 37. 70 Zusammen ......I2 570.o7) 100. 3 528. 68. 100 52468i00 Erst bei weiter steigendem Einkommen können auch andere Bedürfnisse — Kleidung, Hausrat, Sonstiges — gedeckt werden. Das drückt sich noch deutlicher in den Vomhundertzahlen aus. Aus der Verschiebung der Quote, die die einzelnen Bedürfnisse an den Gesamtausgaben haben, hat man schon früher Gesetze abgeleitet. Wir finden diese durch unsere Erhebung bestätigt. Das von dem Statistiker Engel formulierte Gesetz — je ärmer eine Familie ist, ein desto größerer Anteil von der Gesamtausgabe muß zur Beschaffung der Nahrungsmittel aufgewendet werden — ist aus der fallenden Quote für die Nahrungs- und Genußmittel in den drei Gruppen - 140,66 v. H., 35,25 v. H. und 31,28 v. H. der Ausgaben — zu ersehen. Auch das von Schwabe formulierte Gesetz — je wohlhabender eine Familie ist, eine um so größere Summe, aber um so weniger Prozente der Gesamt⸗ zusgaben verwendet sie auf die Wohnungsmiete — findet teilweise Be—⸗ stätigung. Von der zweiten Einkommensstufe zur dritten fällt die Miet— quote von 11,02 auf 9,74 v. H. In der ersten Stufe beträgt die Miet— ausgabe dagegen nur 10,99 v. H. der Gesamtausgaben. Wie noch zu zeigen ist, liegt hier eine außerordentliche Einschränkung des Wohnbedürfnisses vor!). kinnahmen in ......... Zahl der Haushaltungen ...... Zabl der Personen ........... bis 2a00 190 20 v⸗ In 8 2400 3000 28 86 v. S. 3000 3600 51 165 324 3600 4200 62 211 — —V Hauptausgabegruppen Nahrungs- und Genußmittel ... 20.6 (100. 74 40.660 1888. 70 35.57 1323. 27 dieidung Wasche, Schuhwerte.. 8W3lse 201.11 i85. 36144 s7831 353355 n; ..——— II 28386 idc d 3763 Heizung und Beleuchtung ..... c57 134. 21 4. 142.71 4.27 138. o. Hausrat, Garten und Vieh .... 70. 18 9. 6 79.37 2.90 103. 16 3. 24 191.83 Sonsuges uiturvedarf ειι ια ιι 3 Zusammen .....221. es ioo 270äσꝰν id) gαα xö ioo s8iiood Eine ähnliche Gesetzmäßigkeit wie bei Nahrung und Wohnung findet sich auch bei den Ausgaben für Heizung und Beleuchtung. Auch ) Die hier mitgeteilten Durchschnittsangaben für Miete erscheinen vielleicht in An— betracht der für neue Wohnungen geforderten und von vielen Kaufmannsgehilfen unter Zurückstellung anderer Bedürfnisse gezahlten Mierspreise gering. Es muß aber demgegen⸗ über betont werden, daß die befragten Kaufmannsgehilfen überwiegend in Altwohnungen und zum großen Teil sehr bescheiden wohnten. In Einzelfällen dürfte in der Gegenwart die Mietquote im Budget des Kaufmannsegehilfen ungleich stärker die Lebenshaltung beein⸗ trächtigen. sie steigen wohl absolut, fallen aber im Vomhundertsatz der Gesamtausgaben. Nahrung, Wohnung, Heizung und Beleuchtung sind eben Existenzbedürf⸗ nisse, die auch von den Kaufmannsgehilfen mit niedrigem Einkommen in einem Mindestmaß befriedigt werden müssen. Bei steigendem Einkommen werden sie nicht mehr in dem Maße besser befriedigt wie die sogenannten Kulturbedürfnisse, die vorher vernachlässigt wurden. Die Ausgaben für Kleidung, Hausrat und sonstigen Bedarf steigen bei steigendem Einkommen in v. H. der Ausgaben un— unterbrochen Besonders dringend scheint das Bedürfnis der Anschaffung von Hausrat (ie geringfügigen Ausgaben für Garten und Vieh sind darin mitenthalten) zu sein, denn die Quote dieser Ausgabengruppe beträgt in den drei Einkommensstufen 2,908, 4,38 und 5,42 v. H. Auf die Zusammensetzung der unter der Sammelgruppe „Sonstiges“ erfaßten Kulturbedürfnisse wird weiter unten eingegangen werden. Aehnliche Beobachtungen kann man an den Haushaltungsrechnungen in zehn Einkommensstufen — von einem Monatsgehalt von 200, — NM bis zu einem über 700, — AM — machen. Die Hauptausgabegruppen in diesen jehn Einkommensstufen seien nachfolgend wiedergegeben (durchgehende Tab. S. 28-S. 29). Während der Vomhundertsatz de Mahrungsausgaben von Gruppe zu Gruppe fällt, — bis 2400, - An betrug er 40,79 v. H. und über 8400, - NM 26,87 v. H. der Ausgaben — verläuft das Abfallen der Quote für Miete, Heizung und Beleuchtung nicht so gleichmäßig. Die unterste Stufe mit der Durchschnittsausgabe von 2217,63 ANM wendet 12,25 v. H. der Ausgaben für Miete auf. In der nächsten Einkommens— stufe fällt die Mietquote auf 10,03 v. H. der Ausgaben und steigt dann wieder auf 12,44 v. H. Von 3600, — AM bis 8400, — M Jahres- 2229 Eο Saoo S5400 - 6000 l 6000 -7200 25 15 92 28 — v. 7200 8400 —R über 8400 7 37 “v. S. 0o4 226. o⸗ s72 v 2613.381 26.87 3 *2 g 56 ** —A ze 328 J 222 40 A2 e us 54. 234685 5 —E sre e e αιαᷓ ειιι α α A loo J voeäioo ειε l3ο αν loo J 17σα oο on. 180 100 einkommen bewegt sich der Vomhundertsatz der Miete zwischen ꝰ und 10 v. H. Die sieben Haushaltungen mit einem Einkommen von mehr als 8400, - sô geben absolut am meisten für Miete — 853,609 N jährlich — aber in v. H. am wenigsten — 8,78 — aus. Die Ausgaben für Heizung und Be— leuchtung zeigen ebenfalls die fallende Tendenz des Hundertsatzes. Das un— unterbrochene Steigen der Ausgaben für Hausrat, Kleidung und „Sonstiges“ ist auch aus der Tabelle mit zehn Einkommensstufen ersichtlich. In einigen Gruppen ist die Ausgabe für Hausrat außerordentlich hoch, so z. B. von 5400. — bis 6000, — M Einkommen, wo sie 7,07 v. H. der Ausgaben be—