verwandt ist — ein Gefühl der Beunruhigung. Sie sahen seine Spuren in den wichtigsten Umwälzungen im Leben der Nation. ea Wenn man sich den Anfängen dieses außergewöhn- lichen Mannes zuwendet, so ist es gut, vorher einige familiengeschichtliche Feststellungen zu machen. Morgans erster Vorfahr in Amerika war Miles Morgan, der sich 1636 in Massachusetts ansiedelte. Ein Nachkomme von ihm war John Pierpont Morgans väterlicher Großvater Joseph Morgan, ein erfolgreicher Geschäftsmann in Hartford, Connecticut. Sein Groß- vater mütterlicherseits war John Pierpont, Prediger, Dichter und Reformator in Boston. Obwohl Joseph Morgan weit weniger an die Öffentlichkeit trat als John Pierpont, muß man ihm doch zugute rechnen, daß er den Grundstock zu dem Vermögen der Morgans legte, während Pierpont nach einer stürmischen, glänzenden, aber von Enttäuschungen vollen Laufbahn als Inhaber eines subalternen Beamtenpostens in Washington starb. Seine Lebensgeschichte ist außer- ordentlich interessant und voll Pathos, und einige Züge seines bemerkenswerten Charakters scheint er ebenso, wenn auch nicht ganz so ausgeprägt, auf seinen Enkel vererbt zu haben wie Joseph Morgan sein Vermögen. Joseph Morgan kämpfte bis zur Beendigung des amerikanischen Unabhängigkeitskrieges in Washingtons Heer und ließ sich dann als Farmer in der Nähe des Dorfes Hartford nieder. Er zog reichlichen Gewinn aus dem Landbau und legte ihn in Postkutschenlinien an. Nach und nach bekam er die Kontrolle der Haupt- verkehrslinien des Staates in seine Hände. Im ersten Viertel des 19. Jahrhunderts durchlebte Hartiord 11