gans), J. Bruce Ismay (der Leiter der White Star), P. A. B. Widener und W. J. Pirrie waren. Die Be- dingungen des Austausches der Aktien der verschie- denen Schiffahrtsgesellschaften gegen Papiere der In- ternational Mercantile Marine wurden ohne Schwie- rigkeiten festgelegt und genehmigt. Außerdem sollte aber eine größere Barzahlung, nämlich 25 Millionen Dollar in Gold, in London am 1. Januar des Jahres der Eintragung geleistet werden. Morgan hatte die Bildung eines Gründungskonsor- tiums vorbereitet. Er beabsichtigte, jedem Mitglied des seinerzeit bei der Gründung der United States Steel Corporation gebildeten Konsortiums eine Beteiligung nach Maßgabe seiner damaligen Beteiligung anzubie- ten. Der glänzende Erfolg des damaligen Konsortiums und die allgemein vorhandene Neigung, blindlings jede von Morgan kommende Einladung zur Beteiligung an- zunehmen — denn wenn Morgan eine Konsortialenliste aufstellte, so dankte jeder darauf Verzeichnete Gott auf den Knien dafür, da das Geschäft schon so gut wie gemacht war — führten dazu, daß im Augenblick die nötigen Summen voll gezeichnet waren. Die Zahlung der 25 Millionen Dollar in Gold am 1. Januar 1903 an Aktionäre der europäischen Schiff- fahrtsgesellschaften, die einen Teil ihrer Aktien in bar abgelöst bekamen, war in seiner Art wieder ein Mei- sterstück Morganscher Finanzkunst. Die Vereinigten Staaten machten nämlich damals gerade eine Wirt- schaftskrisis durch. Verschiedene industrielle Trusts, die überkapitalisiert worden waren, brachen zusam- men. Es hätte den ganzen Geldmarkt in Unordnung gebracht, wenn man versucht hätte, das für die Er- füllung der Zahlungsverpflichtung in England notwen- dige Gold in den Vereinigten Staaten zu verschaffen. Daher verschaffte sich Morgan große Mengen Wechsel 12 Morgan 27