Vorwort zuordnen in den Rhythmus des gesamthansischen Geschehens; Aufgabe des anderen, mir über ein wichtiges Grundproblem hansischer Geschichte, das Sundproblem, Rechenschaft abzulegen; hier dankbar verpflichtet einer reichen Literatur, wenn auch bestrebt, das gewonnene Bild mit Neuem und Eigenem zu bereichern, Beitrag VIlundV111beruhen ganz auf eigener Forschungsarbeit, sind aber bestrebt, hier zugleich wertsetzende Darstellung zu geben. Aus diesem Grunde sind hier die Anmerkungen sehr reichlich und umfangreich ausgefallen, weil aus dem Text alles fortgelassen wurde, was den Fluß der Darstellung stört: für die Darstellung ist hier der Text, für die Forschung die Anmerkung bestimmt. Beitrag 111 endlich ist entstanden aus einer steno- graphischen Nachschrift eines frei gehaltenen Vortrags; er ist deshalb hier aufgenommen, weil er mit knappen Andeutungen auf bereits durchgeführte Forschungsarbeit verweist, die den Grundstock einer zusammenfassenden Darstellung der Sozial- und Wirtschaftsgeschichte Lübecks bilden soll. Den Abschluß bilden ein Autoren- und ein Ortsregister. Das erstere mag zugleich Rechenschaft darüber geben, in welchem Umfange die allgemeine Literatur herangezogen ist. Bei dem letzten der Beiträge galt es, über große Gebiete verstreute, z. T. schwer erreichbare Literatur für einzelne Gebiete unter dem Gesichtspunkt einer neuen allgemeinen Problemstellung zu werten. Autorenregister und Ortsregister werden dem kundigen Benutzer das fehlende Sachregister bis zu einem gewissen Grade ersetzen. Herrn Studienrat Reusch habe ich für die Bearbeitung der beiden Register bestens zu danken. Das Buch lag bereits im ersten Satz vor, als ich von einer im August- September 1927 unternommenen Studienreise nach Wisby, Stockholm und Reval zurückkehrte. In den Beiträgen V, VII und VIII habe ich bereits einzelne Ergebnisse dieser Reise, für deren Unterstützung ich der Notgemein- schaft der deutschen Wissenschaft zu Danke verpflichtet bin, verwerten können. Als ich den Markt von Lübeck 1921 abschloß, schien es mir möglich zu sein, diese Gesamtdarstellung in der kurzen Spanne weniger Jahre vorlegen zu können. Es ist nicht nur die Abhaltung durch neue Berufspflichten und die leider allzulange bereits dauernde Festlegung eines großen Teiles meiner Arbeitskraft durch die gutachtliche Tätigkeit in der Auseinandersetzung zwischen Lübeck und Mecklenburg über die Hoheits- und Fischereirechte in der Lübecker Bucht); es sind doch auch Gründe, die in dem Thema selbst liegen, die den Abschluß in der erstrebten Form bisher unmög- lich machten. Wer sich vergegenwärtigt, welch eine glänzende Zahl von 4) Die auf diese Weise entstandenen Abhandlungen: ‚„Hoheits- und Fischereirechte in der Lübecker Bucht‘, „‚Mecklenburgisches Küstengewässer und Travemünder Reede‘‘, „Nochmals Mecklenburgisches Küstengewässer und Travemünder Reede‘‘ sind abgedruckt in der Zeitschr. f. Lüb. Gesch., und Altertumskunde, Bd. XXI], XXIV und XXV.