1897 1898 1899 L900 1901 1902 1903 904 1905 > Rückfälle gemäß Beobachtung Berechnung +2 309 —— "m 006 007 8 x nn ‚415 Rückfälle gemäß Beobachtung Berechnung a) a7 89 ‚00 94 109 2 LOK sultat würde man kaum Bedenken tragen, die Wahrscheinlichkeits- rechnung auf dieses Material anzuwenden. Man kann dann die Beobachtungen in verschiedenen Richtungen spalten, um so wirkenden Ursachen auf die Spur zu kommen. Man kann z. B. im Alter bei der ersten Verurteilung seinen Ausgangs- punkt nehmen und gelangt dann zu folgenden Zahlen: Anzahl hiervon Rückfälle im ersten Jahre überhaupt | % unter | über unter ] über ‘ unter | über A Tahren!95 Tahren!95 Jahren 95 Tahren/25 Jahren/25 Jahren 7 568 2311 361 a8 274 3015 384 0 1258 3240 315 ‚ 4677 3770 82 14 y2 Zusammen: | 16877 | 12336 | 1442 | 433 1 85 | Für die Altersgruppe über 25 Jahre sind die Abweichungen nicht größer, als daß sie sich mit dem Exponentialgesetz vereinen {assen. Für jugendliche Verbrecher gilt dasselbe für die zwei ersten Perioden, während die letzten beiden Perioden ein ziemlich niedriges Prozent haben. Hier zeigen sich also die Wirkungen des Kinder- schutzgesetzes vom Jahre 1905. Man sieht, daß, wie oben gesagt, die jugendlichen Verbrecher verhältnismäßig weit häufiger im ersten Xalenderjahre „zurückfallen“ als die älteren. Auch hinsichtlich der Art des Verbrechens lassen sich inter- essante Zahlen finden. Die Sittlichkeitsverbrecher haben im ersten Kalenderjahr (wie überhaupt) nur ein kleines Rückfalls- prozent, während Diebe verhältnismäßig recht häufig erneute Ver- brechen begehen; die Notzüchtiger nehmen in dieser Beziehung eine Mittelstellune ein. 1897— 190° 1901—1905 1906— 1910 1911— 1915