338 —_— verstanden wird. Der Zähler ist der Unterschied zwischen den zwei dividierten Differenzen erster Ordnung, der Nenner das ge- samte Intervall (c—b) + (b—a) =c—a. In dem oben betrachteten Falle hat man also z. B. 5% (1890, 1901, 1906) = SEO — 0,158 d@ (1901, 1906, 1916) = BA — 0,360. Die zwei Intervalle, welche bei der Berechnung einer zweiten Jividierten Differenz in Betracht kommen, brauchen nicht in der zegenseitigen Verlängerung zu liegen; so wird z. B. @ (1890, 1916, 1906) = ABS — 0,276. Hinsichtlich der „zweiten Differenzen“ gilt so ungefähr das Gleiche wie für die „ersten Differenzen“. Sind nämlich die betrachteten Funktionswerte alle auf einer Parabel zweiter Ordnung gelegen, was sie jedenfalls immer sind, wenn die betrachtete Funktion ein Polynomium zweiten Grades ist, dann werden sämtliche „zweiten Differenzen“, welche sich dann berechnen lassen, denselben Wert erhalten; ist die Gleichung für die betreffende Parabel durch das Polynomium y=&Q + 4X + 0, x? ausgedrückt, dann wird für X= 23 A= 0 + 04a + a? x= b B= 4 + 0b + x,b? X= 6 C= 0 + 46 + 02, woraus hervorgeht, daß d0) (a,b) = &, + «x(b + a) d@) (b,c) = &, + &%(C + b). Hieraus folgt indes wiederum, daß 0@ (a,b.c) — &(6 + b) — (ba) _ d%, C— 28 welche Größe unverändert den gleichen Wert hat, einerlei, welche Werte von a, b und c betrachtet werden. Genau so, wie eine zweite Differenz aus zwei ersten Differenzen berechnet wird, kann man aus zwei zweiten Differenzen eine divi- dierte Differenz 3. Ordnung (eine dritte Differenz) und aus dieser wieder dividierte Differenzen 4. Ordnung (vierte Differenzen) usw.