°ts- rn wm ven 3Nn- an. 2r- 3m .S, ar. ler ‚er es ım m“ en ud af an ar an AS an Ir ie :h im € $ d . Neben die Strukturveränderungen der Bevölkerung und Wirtschaft tritt noch die Selbständigkeitsbewegung der Frau, die mehr und mehr dazu geführt hat, daß die Frau beruflich dem Mann auf den meisten Gebieten als gleichwertig und gleichberechtigt anerkannt wurde. Die Wandlung der geistigen Anschauung ließ auch auf wirt- schaftlichem Gebiet die Frau nach Unabhängigkeit streben. Wirtschaftliche Selbständigkeit konnte ihr aber nur der Ertrag eigener Berufstätigkeit bringen. Während von 1907 bis 1925 die weibliche Gesamt- bevölkerung um 16 Proz. zugenommen hat, ist die Zahl der weiblichen Beruüfstätigen um 35 Proz., also mehr als doppelt: so stark angewachsen.‘ Diese Zahlen lassen die Zunahme aber zu hoch erscheinen. Es muß nämlich berücksichtigt werden, daß der Altersaufbau der Bevölkerung heute anormal ist. (Vgl. oben 5. 7.) Die weibliche erwerbs- fähige Bevölkerung (das sind die im Alter von 15 bis 65 Jahren stehenden Personen) ist um 31 Proz., also nur etwas weniger als die weiblichen Erwerbstätigen, gestiegen... Von je 100 erwerbs fähigen Frauen waren 1907 genau die Hälfte erwerbstätig und 1925 wären es nicht viel mehr (52 Proz.) Doch ist die Zahl der weiblichen Erwerbstätigen von 1907 bis 1925 prozentual stärker angewachsen (um 35 Proz.) als die der männlichen (um 23 Proz.), daher ist jetzt der Anteil der weiblichen Erwerbstätigen an der Gesamtzahl der Er- werbstätigen größer als 1907: Von je 100 Erwerbstätigen waren: männlich weiblich 66 34 64 26 1907 1925 Welche sozialen Schichten den Zustrom der weiblichen Erwerbstätigen hauptsächlich aufgenommen haben, zeigt die folgende Aufstellung: Die Zunahme der weiblichen Erwerbstätigen 1907 bis 1925 Weibliche Erwerbstätige überhaupt . . Zahl | +4-2.977 000 Prozent 35 oo darunter Angestellte ......00.0.00000004 4 Arbeiterinnen (ausschl. Heimarbeite- rinnen und Hausangestellte) ,.... mithelfende Familienangehörige .... -- 830 000 + 2924 - 685 000 +1341 000 + 24 A 48 Die übrigen sozialen Schichten sind gegenüber den Ar- beitern, Angestellten und mithelfenden Familienangehörigen RE