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Erster Abschnitt
und so mit ihrem Gebrauchswert auch ihren Wert zu vernichten. Die
beiden Wertbestandteile können also nur ideell in Bestandteilen des
Warenkörpers dargestellt werden, nicht als selbständige Elemente der
Ware W’, wie jedes Pfund Garn als trennbares, selbständiges Waren-
element der 10000 %. Im ersten Fall muß die Gesamtware, das
Warenkapital, die Maschine, ganz verkauft sein, bevor g seine be-
sondere Zirkulation eingehen kann. Dagegen wenn der Kapitalist
3440 % verkauft, würde der Verkauf der weiteren 1560 % eine voll-
ständig getrennte Zirkulation des Mehrwerts in der Form w (1560 %
Garn) — g (78 Pfd. Sterl.) — w (Konsumtionsartikel) darstellen.
Die Wertelemente jedes einzelnen Quotums [Bestandteils] des Garn-
produkts von 10000 % sind aber in Teilen des Produkts ebenso
darstellbar wie im Gesamtprodukt. Wie dieses, 10000 % Garn, sich
einteilen läßt in konstanten Kapitalwert (c), 7440 % Garn zum Wert
von 372 Pfd. Sterl., variablen Kapitalwert (v) von 1000 % Garn zu
50 Pfd. Sterl. und Mehrwert (m) von 1560 % Garn zu 78 Pfd.
Sterl., so jedes Pfund Garn in © = 11,904 Unzen zum Wert von
3,928 Pence, v. = 1,600 Unzen Garn zum Wert von 1,200 Pence, m =
2,496 Unzen Garn zum Wert von 1,872 Pence. Der Kapitalist könnte
auch bei sukzessivem [nach und nach erfolgendem] Verkauf der
10000 % die in den sukzessiven Portionen [aufeinander folgenden
Teilen] enthaltenen Mehrwertselemente sukzessive verzehren und
dadurch ebenso sukzessive die Summe von e + v realisieren. Aber
diese Operation [dieses Vorgehen] unterstellt schließlich eben-
falls, daß die ganzen 10000 % verkauft, daß also auch durch Ver-
kauf von 8440 % der Wert von c und v ersetzt wird. (Buch 1,
Kapitel VII, 2.)

Wie dem aber auch sei, durch W’— G”’ erhalten sowohl der in W*
enthaltene Kapitalwert wie der Mehrwert eine trennbare Existenz,
lie Existenz verschiedener Geldsummen; in beiden Fällen ist G
sowohl wie g wirklich verwandelte Form des Wertes, der ursprünglich
in W’ nur als Preis der Ware eigenen, nur ideellen Ausdruck besitzt.

W—g-— W ist einfache Warenzirkulation, deren erste Phase
W—g in der Zirkulation des Warenkapitals W’— G einbegriffen
ist, also in dem Kreislauf des Kapitals, deren ergänzende Phase g—w 8%
dagegen außerhalb dieses Kreislaufs fällt, als davon getrennter Vor-
gang der allgemeinen Warenzirkulation. Die Zirkulation von W und
W, von Kapital und Mehrwert, spaltet sich nach der Verwandlung
von W’in G’. Es folgt daher:

4. Indem durch W’ — G’ = W’— (G + g) das Waren-
kapital realisiert wird, wird die in W’— G’ noch gemeinsame und
von derselben Warenmasse getragene Bewegung von Kapitalwert und
Mehrwert spaltbar, indem beide jetzt selbständige Formen als Geld-
zummen besitzen.

’b In der Engelsschen Ausgabe w— g.. K.