Zweiter Abschnitt
HL Arbeitsperiode kleiner als Umlauiszeit,

Wir nehmen zunächst wieder an eine Umschlagsperiode von

9 Wochen; davon Arbeitsperiode 3 Wochen, für die disponibel Ka-

pital I gleich 300 Pfd. Sterl. Die Umlaufsperiode sei 6 Wochen.

Für diese 6 Wochen ist ein Zusatzkapital von 600 Pfd. Sterl. nötig,

das wir aber wieder in zwei Kapitale von je 300 Pfd. Sterl. einteilen

können, wovon jedes eine Arbeitsperiode ausfüllt. Wir haben dann

drei Kapitale von je 300 Pfd. Sterl., wovon immer 300 Pfd. Sterl.

in der Produktion beschäftigt sind, während 600 Pfd. Sterl. um-
laufen.

Tabelle II.
Kapital I.

Umschlagsperioden

Arbeitsperioden
EEE

Umlaufsperioden '
1. 1.— 9. Woche
I. 10.—18.
Il. *19—27. ©
IV. 28,—36.
V. 837—45.
\I. 46-—(54)

1.— 3. Woche
10.—12.
19.—21.
28.—30.
837,—39.
16,—48.

Kapital II.

4.— 9. Woche
13.—18.
22.—27.
31.—36,
40.—45.
49,—(54.)

Umschlagsperioden

Arbeitsperioden

Umlaufsperioden

A. +—12, Woche
IL B—21.
III. 22.—30.

IV. 31.—39.

V. 40.—48.
VI. 49,-—(57.)

4.— 6. Woche
18.—15.
22,— 24.
31,—38.
40.—42.
49.—51.
Kapital II.

7.—12. Woche‘
16.21.
25.—30. *
34.—89.
43,—48, >
(52.—57.) ©

Umschlagsperieden

Arbeitsperioden

Umlaufsperioden

1 7.—15. Woche '
II. 16—24
UI. 25.33. „|
VI. 34—42, ” |
V 42.51. B

7.— 9. Woche
16.—18.
25.—27. !
34.—36. >
423 —_ 45

10,—15. Woche
19.—24. 02
28.—33. »
837.—42, ”
46. — 51.

.

au
Wir haben hier das genaue Gegenbild von Fall I, nur mit dem
Unterschied, daß jetzt drei Kapitale einander ablösen statt zwei. Eine
Durchkreuzung oder Verschlingung der Kapitale findet nicht statt;
jedes einzelne kann bis zum Jahresschluß getrennt verfolgt werden.
Ebensowenig wie bei Fall I findet also eine Freisetzung von Kapital
am Schluß einer Arbeitsperiode statt. Kapital I ist ganz ausgelegt
Ende der 3. Woche, fließt ganz zurück Ende der 9. und tritt wieder in